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Butcher Babies Goliath

Modern Metal, Century Media / Universal 11 Songs

2.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Wenn mit nackten Möpsen Musik verkauft werden soll, lässt das meist nichts Gutes erahnen. Ich will auf einem Pornocover ja auch nicht die Erläuterung der Relativitätstheorie lesen. Im Fall von Butcher Babies sollen also zwei Paar Busen musikalische Argumente ersetzen – mal wieder vergeblich.

Die Frontfrauen Carla und Heidi wechseln zwischen melodiös-charmantem Timbre und Kampfgebrüll, beißen sich an überzeugenden Gesangslinien aber sprichwörtlich die Zähne aus. Größtenteils wird gekeift und gegrölt, was der wertvolle Brustkorb hergibt. Dahinter schmirgeln die Musiker (unter anderem von Amen und Scars Of Tomorrow) ein modernes, punkig-metallisches Brett, das zwar mitunter dynamische Neunziger-Akzente setzt, aber im Vergleich zu ähnlich ausgerichteten Bands wie etwa American Head Charge jegliche Tiefe vermissen lässt.

Insgesamt klingt das Ganze mehr nach Marketing als Metal. Eine der aufregendsten Bands, die aus Los Angeles hervorgegangen sind? Ja, genau. Und wenn Redakteuren nach dem Durchlauf von GOLIATH als einzig diskussionswürdiges Thema bleibt, ob „die Titten bei der Dunkelhaarigen echt sind“, sagt das schon alles über die musikalische Relevanz dieses Debüts.


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