Kritik zu Children Of Bodom BLOODDRUNK

Children Of Bodom BLOODDRUNK

Thrash Metal, Spinefarm 9 Songs, 36:53 Min

5.0/ 7
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Foto: Spinefarm

„Nein, bei uns gibt es keine Formel, wie wir Songs schreiben. Das passiert einfach“, wird COB-Frontmann Alexi Laiho nicht müde wird immer wieder zu betonen. Und dennoch: Auch BLOODDRUNK klingt wieder 100 Prozent nach purem COB-Stoff. Allerdings wurde merklich an Geschwindigkeit zugelegt.

Wie bereits in der Februar-Ausgabe des METAL HAMMER verkündet, hat die damalige „Unholy Alliance“-Tour mit Slayer ihre Spuren hinterlassen. Dennoch sind die typischen Bodom-Charakteristika wie die flotten Soli von Alexi und Roope, das markante Tastenspiel von Keyboarder Janne sowie die markanten Duelle zwischen Axtspielereien und Tasten-Gas natürlich nach wie vor massiv vertreten. Alles in allem erneut solides Handwerk in bester COB-Tradition. Den heraus stechenden Thrash-Hämmern ‘Hellhounds On My Trail’ (Opener) und ‘Roadkill Morning’ (Schlusssong) stehen allerdings mit ‘Lobodomy’ und ‘Banned From Heaven’ (was für ein Titel…) zwei eher schwächere Titel im ähnlichen Stil wie ‘Angels Don’t Kill’ (HATE CREW DEATHROLL, 2003) gegenüber.

Nichtsdestotrotz werden die fünf Finnen auch mit diesem Album ihre Fans sicherlich zufrieden stellen, auch wenn ein großer Stimmungshit der Marke ‘Living Dead Beat’ wie auf dem Vorgänger ARE YOU DEAD YET? (2005) leider fehlt. Applaus ist trotzdem angebracht.


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