Toggle menu

Metal Hammer

Search

City of Fire CITY OF FIRE Review

teilen
mailen
teilen
von

Hinter City of Fire steckt niemand anderes Fear Factory Frontman Burton C. Bell. Dessen charakteristische Stimme ist auch das Erste, was einen beim Genuss des Debüts anspringt. Trotzdem ist CITY OF FIRE kein Fear Factory Abklatsch, sondern Metal von einer vielschichtigen und trotzdem zugänglichen Seite.

Die elf Songs schwanken von wunderschönen akustischen Klangbildern (‘Emerald’) bis zu bösartigen modernen Brechern (‘Carve Your Name’). Dramatisches, Düsteres, Apokalyptisches. Zusammengehalten wird dieses Paket durch die alles dominierende Stimme Burtons. Seine Platzierung innerhalb der Band ist sowohl praktisch, als auch gefährlich.
Praktisch deshalb, weil Burtons Stimme hervorragend zum Gesamttenor der Platte passt und die dunkle Stimmung zusätzlich unterstreicht. Gefährlich, weil diese Vocals so markant sind, dass man sich mehrmals zu unrecht an Fear Factory erinnert fühlt. Insbesondere Hörer, die sich primär am Gesang orientieren, könnten hierdurch die wahren Qualitäten des Albums unterschätzen. Die liegen nämlich in der kunst- und druckvollen Gesamtkomposition der Stücke – nicht in den einzelnen Instrumenten oder in den Vocals.

Wer gute Laune sucht, sollte die Finger von City of Fire lassen – wer mit modernen Produktionen und/oder Fear Factory nichts anfangen kann, ebenfalls. Ansonsten ist dieses Debüt zu empfehlen und lässt auf einen Nachfolger hoffen.

Saskia Annen


ÄHNLICHE KRITIKEN

Fear Factory :: Genexus

Fear Factory :: The Industrialist

The Answer EVERYDAY DEMONS Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

30. Jubiläum: Slipknot-Debüt wird live aufgeführt

Ex-Slipknot-Sänger Anders Colsefni feiert das MATE. FEED. KILL. REPEAT.-Jubiläum mit einem Spezialkonzert.

Unearth: 25 Jahre Debütwerk THE STINGS OF CONSCIENCE

Unearth konnten gar nicht anders, als von Anfang an alles zu geben. Das beweist schon ihr Debütalbum, das nun 25 Jahre alt ist.

Vio-lence: Phil Demmel hat keine Alleingänge gemacht

Trotz zurückliegender Trennung zoffen sich Vio-lence: Phil Demmel und Sean Killian sind offenbar nicht im Guten auseinandergegangen.

teilen
mailen
teilen
30. Jubiläum: Slipknot-Debüt wird live aufgeführt

Der ursprüngliche Slipknot-Sänger Anders Colsefni kündigte ein ganz besonderes Konzert an: Am 6. Juni 2026 wird er im Wooly’s in Des Moines, Iowa das legendäre Frühwerk MATE. FEED. KILL. REPEAT. live zelebrieren – jenes inoffizielle Debütalbum, welches Slipknot einst den Weg aus den Underground-Clubs Iowas auf die größten Bühnen der Welt ebnete. Das Jubiläumskonzert des Slipknot-Debüts kündigt der ehemalige Slipknot-Sänger via Instagram an. Konzertpläne des ehemaligen Slipknot-Sängers Begleitet wird Colsefni dabei von The Crowz, einer von ihm zusammengestellten neuen Formation aus „old-school Midwest musicians“. Der Name ist dabei Programm: Bevor es die Maggots gab, existierten die Crowz. Nun soll dieses…
Weiterlesen
Zur Startseite