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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Fear Factory Genexus

Industrial Metal  , Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 7.8.)

6/ 7
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Fear Factory haben das Songwriting wiederentdeckt! Wo zuletzt der Industriehammer ziellos einstige Karriereglanztaten einriss, findet die Maschine auf GENEXUS endlich zu ihrer menschlichen Seele zurück. Die Anordnung funktionierte seit ARCHETYPE (2004) nicht besser.

Zum einen, weil Malignancy-Schlagzeuger Mike Heller nach der peinlichen Drum-Computer-Sparmaßnahme THE INDUSTRIALIST (2012) abermaliges Abrutschen in absolute Sterilität verhindert. Vor allem aber, weil große Melodien dem arschkalten Stumpf-ist-Trumpf-Machogehabe ein Ende bereiten. (Achtziger-)Wave-Nuancen in Gesang und Elektronik lockern das bewährte Stop’n’Go-Treiben in OBSOLETE-Manier auf (Hammerballade: ‘Expiration Date’), und ‘Anodized’ beziehungsweise ‘Protomech’ folgen deutlich dem 1995er-Magnum Opus DEMANUFACTURE. Obwohl sich auch andere Stücke wie ‘Soul Hacker’ (mit DIGIMORTAL-Brisen) oder das fast punkige ‘Regenerate’ als Hits empfehlen, gibt es flächendeckend weiterhin reichlich auf die Fresse.

So erinnert der inmitten eines wild gewordenen Synthetikhummelschwarms „Suffer in slavery“ keifende „Bastard“ C. Bell im Titellied gar an das rohe SOUL OF A NEW MACHINE (1992). Über die seit Jahren obligatorischen Selbstreferenzen lässt sich gewiss streiten. Eine dicke Überraschung ist Fear Factorys neuntes Album nach den letzten Selbstdemontagen dennoch.


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