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Communic WHERE ECHOES GATHER

Progressive Metal, AFM/Soulfood (9 Songs / VÖ: 27.10.)

5/ 7
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Vor mehr als zehn Jahren als geistige Nachfolger von Nevermore ins Rennen gegangen, war Communic nie der ganz große Durchbruch vergönnt; trotz anfänglicher Durchstartererfolge (darunter ein METAL HAMMER-Soundcheck-Sieg) blieb es beim Liebhaberthema und bremsten private Schicksalsschläge die Norweger aus, die sie im selbst für ihre Verhältnisse düsteren THE BOTTOM DEEP verarbeiteten. Sechs Jahre und ein Label-Wechsel später ist es eine Freude, die unverkennbaren Riffs und vertraute Stimme von Oddleif Stensland zu vernehmen – mal eindringlich, mal schwelgend, mal sirenenhaft.

Das konstante Line-up steht auch für konstante Qualität, denn die neun Songs (sechs davon bilden jeweils ein Paar) sind für Fans von progressivem Power- und Thrash Metal großteils echte Kleinode. Abrupte Rhythmus- und Stimmungswechsel werden immer wieder song-dienlich durch filigrane Soli und messerscharfe Riffs aufgefangen und kulminieren in melancholischen sowie einnehmenden Melodien. Beispielhaft dafür stehen der zweiteilige Opener ‘Pulse Of The Earth’ oder ‘The Claws Of The Sea (Part 1 – Journey Into The Source)’, die nicht nur im Song-Titel abgehoben scheinen, während das bodennäher gebaute ‘Moondance’ mit fragilen Klängen einen Bogen zu den Höhepunkten der früheren Alben spannt.

Wo ‘Where History Lives’ stellenweise etwas zu süßlich geraten ist, überrascht ‘Black Flag Of Hate’ mit seinem Bass-Intro und anschließender Thrash-Attacke, um bald getragener und düsterer in einem intensiven Refrain zu münden. An die ganz großen, zwingenden Momente ihrer ersten beiden Alben reichen Communic jedoch nur selten heran, was die Musikalität und Macht von WHERE ECHOES GATHER allerdings nicht schmälern kann.

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Ghost: Klage gegen Tobias Forge abgewiesen

Simon Söderberg (Alpha; 2010 bis 2016), Mauro Rubino (Air; 2011 bis 2016), Henrik Palm (Eather; 2015 bis 2016) und Martin Hjertstedt (Earth; 2014 bis 2016) verklagten 2017 Tobias Forge aka Papa Emeritus, da er sie um Geld betrogen haben soll. Ihr Vorwurf lautete, Forge habe sie bei der Aufteilung der Album- und Tour-Einnahmen nicht gerecht berücksichtigt. Damit war nicht nur das Band-Image beschädigt, sondern Forge musste auch seine Show-Maske fallen lassen. Schließlich charakterisierten sich Ghost durch den anonymen Mummenschanz mit Papa Emeritus und den Nameless Ghouls, zwischen denen angeblich ein Vertrag existiert habe, was Forge bestritt. Die vier Musiker hätten…
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