Kritik zu Confess REVENGE AT ALL COSTS

Confess REVENGE AT ALL COSTS

Thrash Metal , Rexius (11 Songs / VÖ: 21.1.)

5/ 7
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Die Geschichte der beiden iranischen Protagonisten hinter Confess, Nikan Khosravi und Arash Ilkhani, liest sich wie ein Sozialdrama und bietet genügend Stoff zur Verfilmung. In der Heimat 2015 wegen Blasphemie, Staatsbeleidigung, Satanismus, Betreiben einer Untergrund-Band und diversen anderen Vergehen verhaftet, wurde die Band zu vierzehneinhalb Jahren Haft plus 74 Peitschenhieben für Frontmann Khosravi verurteilt. Norwegen gewährte den beiden Musikern Asyl. In dieser Schutzzone entstand das neue Album REVENGE AT ALL COSTS, welches auch die eigene Historie thematisiert. Musikalisch regiert Groove Metal alter Prägung, sprich: das Grund-Riff steht über allem. Pantera und Pissing Razors haben diesen Sound vor mehr als zwanzig Jahren gefahren – an der Faszination einer alles durchschlagenden Rhythmusidee hat sich jedoch nichts geändert.

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Manche Stelle wirkt ein bisschen ungelenk, aber Confess kontern diese Schwächen mit größtmöglicher Verve und wirklich spritzigen Ideen. Selbst ohne Sympathiefaktor 666 stellt REVENGE AT ALL COSTS eine Scheibe dar, die man jedem Thrash-Fan der Neunziger Jahre wärmstens an Herz und Nacken legen kann. Hier rollen die Headbang-Riffs in Serie rein!

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