Dass Black Metal und Orchester wunderbar harmonieren können, haben nicht zuletzt Dimmu Borgir mit DEATH CULT ARMAGEDDON bewiesen. Auch die britischen Genre-Kollegen Cradle Of Filth stellen ihre starke symphonische Note nun auf MIDNIGHT IN THE LABYRINTH in den Vordergrund.
Dabei gibt es zwei eklatante Unterschiede zum Dimmu-Ansatz: Die Black Metal-Instrumentierung wird vollständig ausgeblendet, Dani Filth knurrt und kreischt, einzig von Orchester und Chor begleitet. Außerdem handelt es sich bei den Songs ausschließlich Neuinterpretationen von Klassikern wie ‘The Forest Whispers My Name’ und ‘Dusk And Her Embrace’.
Leider wirkt die Umsetzung blutleer. Stimmige Düsterepen wie ‘A Gothic Romance’ sind die Ausnahme, zumeist erinnern die Songs an einen wenig inspirierten Videospiel-Soundtrack. Auf der rein instrumentalen zweiten CD schlafen einem dann vollends die Füße ein. Schade drum.
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