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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Cradle Of Filth The Manticore & Other Horrors

Black Metal, Peaceville/Edel 11 Songs / 51:33 Min. / 2.11.2012

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Wer einen retrospektiven Gesamtüberblick der bisherigen Karriere erwartet, wird von THE MANTICORE & OTHER HORRORS enttäuscht sein. Vielmehr scheint es, als hätten sich Cradle Of Filth sämtlichen Zwängen und ausufernden Konzepten entledigt, um sich endlich mal wieder auf das wirklich Relevante zu konzentrieren: Fiese, morbide Horrorgeschichten und jede Menge finsterer Metal.

 Vergessen sind die zwar spannenden, aber nie gänzlich überzeugenden Geschichtslektionen der letzten Werke, übrig geblieben ist ein ziemlich schnelles, bissiges Album, das regelrecht roh wirkt und eine gewisse punkige Thrash-Affinität aufweist. Mehr Rock’n’Roll, weniger Kitsch, sozusagen. Besonders deutlich wird das in Stücken wie ‘For Your Vulgar Delectation’, das britischen Heavy Metal zitiert und die Keyboards nur akzentuierend einsetzt, oder im herrlich rasenden ‘Huge Onyx Wings Behind Despair’.

Geisterhaft-orchestralen Pomp gibt es natürlich auch 2012 bei den Vampir-Lords; eine Nummer wie das schwelgerische ‘Frost On Her Pillow’ zeigt aber, dass weniger tatsächlich mehr ist und man mit einigen wohlplatzierten Synthies mehr erreicht als mit einer süßlichen Patina. Dadurch erweist sich auch THE MANTICORE & OTHER HORRORS trotz des beleidigend willkürlichen Covers als guter, verdienter Beitrag zur langen Cradle-Discographie. An die Klasse des letzten Jahrtausends reicht man allerdings auch diesmal nicht heran.


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