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Crossplane Class Of Hellhound High

Rock'n'Roll, 7Hard/NMD 10 Songs

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Du bist Motörhead-Fan? Steampunk? Vernarrt in den Rock’n’Roll-Lifestyle? Dann haben wir hier etwas für dich: Und zwar das Debütalbum der deutschen Gruppe Crossplane mit dem klangvollen Namen CLASS OF HELLHOUND HIGH. Die 2010 ins Leben gerufene Band setzt sich aus einigen deutschen Musikern (unter anderem Celli von Onkel Tom und Matthias Kassner von Exumer) zusammen und lebt speziell von der stimmlichen Nähe zu – natürlich – Lemmy Kilmister sowie rotziger „Haudrauf“-Attitüde und räudig gezocktem Straßen-Rock.

Die zehn knackigen Songs fetzen und machen tatsächlich richtig Laune, obwohl Crossplane über weite Strecken den Eindruck einer Motörhead-Imitation erwecken. Ein wenig Eigenständigkeit würde hier und da nicht schaden, doch die Musik des Quartetts lebt natürlich vor allem von der Nähe zum großen Namen und dem Potenzial, diesem Anspruch gerecht zu werden.

Denn Crossplane haben wider Anfangsverdacht sehr wohl ihre eigenen Songs am Start: Groovende Tracks wie ‘Killing Machine’ dröhnen ebenso angenehm aus der Anlage wie das angriffslustige ‘Take It Or Leave It’ oder die abgefahrene Single ‘Rollin’’, bei der sich die Herren Angelripper (Sodom, Onkel Tom) und Leim (The New Black, Sinner) die Ehre geben, was den Sound noch druckvoller nach oben pumpt.

Die Gastauftritte von Musikern von Morgoth, Dimmu Borgir und Massendefekt fallen hingegen eher unauffällig aus und verändern den angestrebten Motörhead-Klang, der das ganze Werk prägt, nicht nennenswert. Kein Wunder also, dass einem die Anfangsworte der Band vor jedem ihrer Auftritte irgendwie bekannt vorkommen: „Wir sind Crossplane, und wir spielen Rock’n’Roll…“


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