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Dead By April WORLDS COLLIDE

Modern Metal, Spinefarm/Universal (11 Songs / VÖ: 7.4.)

4/ 7
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In der schwedischen Melodic Death Metal-Szene gibt es eine Abspaltung, die Metal vereinfacht – und ihn an Pop-Strukturen heranführt. Musika-lisch klingt das vielleicht ein bisschen nach In Flames’ ‘Cloud Connected’.

Neben The Unguided und dEmotional sind Dead By April die erfolgreichste Band dieser Spielart. Wie schon auf ihren ersten drei Alben klingt die Band auch mit WORLDS COLLIDE perfekt! Der Bandleader und kreative Mastermind ist Pontus Hjelm; der Alleskönner arbeitete bereits mit Niclas Engelins Band Engel als Liedermacher und für andere Bands als Produzent und Techniker. Sein Hauptaugenmerk liegt allerdings auf seinem Baby Dead By April. Hiermit perfektioniert er einen klaren Sound, der sich wie ein trockener Tritt ins Gesicht anfühlt. Im Songwriting konzentriert sich Hjelm auf Pop-Strukturen: Jedes der elf Lieder auf WORLDS COLLIDE ist ein Hit, eine potenzielle Single für den Pop-Hörer. Die Lyrics kann und will man sofort mitsingen – und die Gitarren, Drums sowie den Bass auch! WORLDS COLLIDE ist artistisch nicht wertvoll, weil es kein tiefgründiges Konzept hat; es ist musikalisch nicht anspruchsvoll, weil das Riffing kein einziges kompliziertes Motiv spielt.

Dead By April kopieren scham-los Pop-Bands und transportieren alle Trademarks in die Metal-Welt: Authentizität schreibt Hjelm klein. Aber irgendwie ist selbst dieses Konzept anspruchsvoll.

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