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Degradead DEGRADEAD

Melodic Death, Metalville/RTD (11 Songs / VÖ: 29.1.)

5/ 7
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Im Juni 2015 gab das Quintett Degradead bekannt, es würde ins Studio gehen, um sein fünftes Album aufzunehmen: Gesagt, getan. Nach THE MONSTER WITHIN, das im September 2013 erschienen ist, liefern die Schweden mit ihrem band-betitelten Neuwerk nun Frischfleisch – die Mission ist klar: So viele Ohren wie nur irgend möglich zum Klingen zu bringen. Mit seinen hohen Gesangs-Parts erreicht Sänger und Screamer Mikael Sehlin dies bereits außerordentlich gut, er kann aber noch mehr: Sehlin beweist stimmlichen Facettenreichtum, brüllt und singt, mal hoch, mal tief, und beschränkt sich nicht nur auf Melodic Death Metal-Typisches, sondern lässt sogar ab und zu klassische Heavy-Passagen durchblitzen. Auch der Rest der Truppe, allen voran die Saitenfraktion, weiß, Langeweile zu vermeiden. So präsentiert sich auf DEGRADEAD ein spannendes Wechselspiel zwischen teils thrashigen Riffs und eingängigen Melodien. Songs wie ‘A New Dawn’, ‘Killing Game’ oder ‘Victimize’ zeigen gut gemachte Gitarrensoli, überfordern den Hörer aber nicht. Richtig im Gehörgang setzen sich dann letztendlich die eingängigen Refrains fest, allen voran diesbezüglich die Stücke ‘Grand Eternity’ und ‘Our Last Goodbye’. DEGRADEAD kann guten Gewissens empfohlen werden – und da dieses Konstrukt aus Schweden stammt, hätte uns alles andere auch wirklich enttäuscht.

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