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Devourment Conceived in Sewage

Death Metal, Relapse/RTD 9 Songs / 34:11 Min.

6.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Es gibt etwas Neues aus Dallas, aber nicht nur im TV: Die Brodel-Growler Devourment rücken auf ihrem vierten Album ein paar Dinge in andere Ebenen. Label, Produzent und Artikulation wurden erneuert respektive überarbeitet, was nun jedoch niemanden aus dem Tr00-Br00tal-Gefolge schockieren muss. Nach wie vor heißt es: Feuern aus allen Kanonen! Der mächtige Opener ‘Legalize Homicide’ (au ja!) schmeißt mit Wollust dicke Todesbrocken in die Menge und setzt sich selbst unter großen Qualitätsdruck, welchem die nachfolgenden drei Songs leider nicht ganz gewachsen sind.

Doch Hilfe naht in Form des Interludiums ‘March To Megiddo’, das die darauf folgende Apokalypse herbeisirent. Die letzten vier CONCEIVED IN SEWAGE-Stücke sind nämlich, rein musikalisch gesehen, absolut derbe Schweinereien. Jetzt wird sich nämlich nicht nur mehr im tief finstersten Abwasserkanal gesuhlt, sondern es werden noch mehr tonnenschwere Slams ausgepackt – wo Einfachheit so herzensböse sein kann und der Tod in seiner deftigsten Schwellung mit zwanzig Kilometern Umfang alles aus dem Weg fickt, was hell ist, lächelt oder auch nur ein liebevolles Tönchen von sich gibt. ‘Heaving Acid’ führt unangefochten die Mordfraktions-Schwadron an, und trotz der Umbauten muss eindeutig und nach wie vor festgestellt werden: Wo Devourment draufsteht, ist Devourment drin. Und zwar exakt so, wie es sein muss.


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