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Metal Hammer

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Don Broco TECHNOLOGY

Rock, SharpTone/Warner (14 Songs / VÖ: 2.2.)

6/ 7
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Wieder einmal deklariert die englische Presse eine einheimische Band zum derzeit heißesten Talent der internationalen Musikindustrie. Auch wenn man im Brexit-Ländle mit solch nassforschen Einschätzungen erfahrungsgemäß schnell bei der Hand ist, könnten die Medien im Fall von Don Broco sogar rechthaben. Denn mit Frontmann Rob Damiani, dessen Stimme wie ein Hybrid aus David Bowie, Simon LeBon (Duran Duran) und Chester Bennington (Linkin Park) klingt, besitzt die Gruppe einen Wundermann mit riesigem kommerziellem Appeal.

Seine Band-Kollegen sind clever genug, auf ihrem dritten Album TECHNOLOGY Damianis stimmliche Qualitäten ins Epizentrum zu stellen und diesen Trumpf zusätzlich mit einer großen stilistischen Bandbreite zu unterfüttern. Also bürsten Don Broco einen geschickt inszenierten, graduell elektronisch verstärkten Groove Rock, der mit seinen Zutaten aus Achtziger-Pop, Funk, Hardcore und New Metal einerseits perfekt aufs Radio zugeschnitten ist – produziert hat die Scheibe Dan Lancaster (Blink 182, Good Charlotte) –, aufgrund der enormen Wucht aber andererseits auch auf der Bühne wie Tontaubenschießen funktioniert. Ergo: Mit dieser glänzenden Metalllegierung könnten die Musiker tatsächlich einen Goldrausch in Gang setzen.

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