Toggle menu

Metal Hammer

Search

Doomriders Darkness Come Alive

Doom Metal, Deathwish Inc. 17 Songs / 46:10 Min. / 29.09.2009

4.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Deathwish Inc.

Vier Jahre nach dem Debüt BLACK THUNDER schieben Doomriders ihre zweite Scheibe nach. Der Grund für die lange Abstinenz dürfte damit zu tun haben, dass alle Band-Mitglieder in Gruppen wie Cave In, Disappearer, Cast Iron Hike oder Converge involviert sind. Im Gegensatz zum Erstling agiert das Quartett aus Boston im positiven Sinn gemäßigter. Die Songs wirken reifer und selbstbewusster. Obwohl die Lieder simpel und sehr direkt nach vorne preschen, ist der Stil der Doomriders schwer zu beschreiben.
Einflüsse aus Doom, Rotzrock, Stoner Metal, Classic Metal, ja sogar Hardcore sind herauszuhören. Als grobe Richtung sind eventuell Motörhead oder Entombed relevant. Die definitiv vorhandene Spielfreude kann leider die Schwächen im Songwriting nicht ausmerzen: Einige Stücke tönen zu gleichförmig, und das raue, brutale Organ von Converge-Sänger Nate Newton klingt zwar durchschlagskräftig, aber auch etwas nichtssagend.

Ganz sicher kein schlechter Silberling, denn Doomriders können mit ihrer angepissten, authentischen Ausstrahlung punkten, aber es mangelt an echten Höhepunkten.

 


ÄHNLICHE KRITIKEN

Sturm und Drang ROCK’N’ROLL CHILDREN Review

Junius THE MARTYRDOM OF A CATASTROPHIST Review

Vanna A NEW HOPE Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Boston-Sänger Tommy DeCarlo lebt nicht mehr

Boston-Frontmann Tommy DeCarlo hat das Zeitliche gesegnet. Bei dem Musiker wurden letzten Herbst Tumore im Kopf und in der Lunge gefunden.

Jane’s Addiction: "Keine Chance" auf Konzerte

Jane’s Addiction werden offenbar nie wieder zusammen live auftreten. Dies ließ Gitarrist Dave Navarro in einem aktuellen Interview verlauten.

Jane's Addiction: Die Band sagt ihre US-Tour ab

Die Probleme bei Jane's Addiction scheinen schwerer zu sein, als es zunächst den Anschein hatte. Die Band sagt ihre laufende US-Tour nun vollständig ab.

teilen
mailen
teilen
Ozzy Osbourne mit Statue auf Hellfest-Gelände geehrt

Der Prince Of Darkness Ozzy Osbourne wird ein weiteres Mal für sein Schaffen geehrt: Im Rahmen des diesjährigen Hellfest, das vom 18. bis zum 21. Juni stattfindet, wird eine sechs Meter hohe Statue des Musikers enthüllt. Befinden soll sich diese am Eingang zum Festival-Gelände. Managerin und Witwe Sharon Osbourne kommentierte die Würdigung. Überlebensgroßer Ozzy „Da ist er ja. Seht ihn euch an, einen Rock-Gott! Die Statue wird am 18. Juni auf dem Hellfest enthüllt. Die ganze Familie wird da sein. Es ist eine großartige Hommage. Einfach fantastisch. Ich kann Ben (Barbaud, Organisator des Hellfest – Anm.d.A.) nur danken. Vielen Dank!…
Weiterlesen
Zur Startseite