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Dragonforce Maximum Overload

Heavy Metal, Ear/Edel 10 Songs / VÖ: erschienen

5.0/ 7
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Das streckenweise irrwitzig schnelle ‘The Game’ eröffnet das sechste Studioalbum der Instrumental-Artisten um Herman Li. Wenig Kitsch, viel Härte und überraschende Wendungen zeichnen dieses Stück aus. Bereits zu Beginn wird klar, dass sich Sänger Marc Hudson viel besser in das Gesamtgebilde eingefügt hat. Wo auf THE POWER WITHIN (2012) noch manchmal der Eindruck entstand, das Goldkehlchen würde gegen eine massive Wand aus Gitarren und Keyboard ansingen, dominiert er jetzt die Melodieführung. Nachzuhören unter anderem im eingängigen ‘No More’, der Echtstahlhymne ‘Three Hammers’ (inklusive einiger lyrischer Verbeugungen vor Manowar) oder dem treibenden ‘Defenders’. Zudem haben sich Dragonforce musikalisch ein wenig geöffnet und lassen nicht nur die Neoklassik von der Leine, sondern beweisen ein Händchen für Atmosphäre (‘The Sun Is Dead’) und sogar Humor. Die Cover-Version des Johnny Cash-Klassikers ‘Ring Of Fire’ wird von der Multi-Kulti-Truppe dermaßen durch den Fleischwolf gedreht, dass es raucht. Fazit: Ein extrem unterhaltsames, vielschichtiges Album, das vielleicht auch Menschen überzeugen wird, die mit Dragonforce bisher nie viel anfangen konnten.

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