Toggle menu

Metal Hammer

Search

Eluveitie LIVE@METALCAMP 2008

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Herzlich willkommen zum Telekolleg „Wirtschaftspsychologie für Anfänger“! Unser heutiges Thema: Der schmale Grat zwischen Kunst und Kommerz. Wie man diesen schwierigen Spagat ohne Imageschäden hinbekommt, beweisen Eluveitie mit ihrem ersten Live-Dokument.

Bedenkt man, das die eidgenössischen Genre-Hoffnungsträger erst zwei Studioalben in petto haben, reichen ein angemessener Sound und stimmungsvolle Publikumsreaktionen allerdings kaum aus, um der selbsternannten Musikerpolizei ihre „Ausverkauf!“-Anschuldigungen im Halse stecken zu lassen. Nein! Etwas Besonderes muss her.

So drehen die Schweizer Pagan-Metaller nicht nur an der dazugehörigen Preisschraube, sondern limitieren ihre neueste Veröffentlichung zudem noch auf scheinbar deflationäre 500 Einheiten. Voilà! Und fertig ist das Sammlerstück zum Spartarif.

Wem also der Weg nach Slowenien zu weit war, der kann für nicht einmal zehn Euronen miterleben, wie es den Alpenländern auch auf dem Metalcamp eindrucksvoll gelungen ist, melodischen Göteborger Todesblei und traditionelle keltische Volksweisen effektvoll miteinander verschmelzen zu lassen.

Zugegeben: Wirkliche Überraschungen sind rar gesät. Außer vielleicht die Erkenntnis, dass wir im Prinzip alle käuflich sind. Es kommt eben nur auf den Preis an.

Manuel Liebler

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Eluveitie :: Origins

Eluveitie :: Helvetios

Furor Gallico :: Furor Gallico


ÄHNLICHE ARTIKEL

Galerie: Metalacker 2019

Seht hier die besten Bilder vom Metalacker 2019.

Im Heidengetümmel beim Wave-Gotik-Treffen 2019

Am Pfingstwochenende lockte das 28. Wave-Gotik-Treffen rund 21.000 Fans nach Leipzig, welche die Stadt in ein wohliges Schwarz tauchten.

Mötley Crüe + Kiss-CDs geschenkt + 12 Ausgaben METAL HAMMER zum Sparpreis

Im Marken-Abo spart ihr nicht nur, sondern bekommt außerdem ein Geschenk. 1 Jahr METAL HAMMER frei Haus, und Online-Zugang zum Archiv natürlich sowieso.

teilen
twittern
mailen
teilen
Metal beim Eurovision Song Contest: Monster wider den Mainstream

Obwohl er auch zehn Jahre nach dem großen Triumph noch einmal dasselbe tun würde, eine zweite Teilnahme allerdings ausschließt, denkt der Finne Tomi Putaansuu alias Mr. Lordi nicht nur mit positiven Erinnerungen an den Sieg beim Eurovision Song Contest 2006 zurück: „Jahre später mussten wir erfahren, dass uns viele alte Fans verlassen hatten – nicht, als wir teilnahmen, sondern nachdem wir gewonnen hatten. Ich werde nie verstehen, warum.“ Der Monsterboss wird noch deutlicher: „Wenn ich eine Band mag, ist es doch egal, welches Forum sie für ihre Auftritte nutzt. Für mich ist die Idee, einen geliebten Künstler nicht mehr zu…
Weiterlesen
Zur Startseite