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Eluveitie Origins

Folk Metal, Nuclear Blast/Warner 16 Songs / VÖ: 01.08.2014

5.0/ 7
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Eluveitie bleiben sich seit Jahren absolut treu – und zwar nicht nur im Hinblick auf das spartanische Artwork, die epische Länge ihrer Alben oder den gesprochenen Prolog zu Beginn vieler Werke, sondern selbstverständlich auch musikalisch. Obwohl mit Nicole Ansperger und Rafael Salzmann zwei neue Mitglieder die Folk Metal-Band bereichern, klingen die Schweizer noch immer genauso unverwechselbar und eigenständig, wie ihre Fans sie seit 2002 kennen.

Der instrumentale Variantenreichtum, der mittels Drehleier, Mandola, Geige, Dudelsack sowie verschiedenen Flöten und Pfeifen erzeugt wird, macht mit dem Wechselgesang von Bandchef Chrigel Glanzmann und Anna Murphy sowie den gesprochenen Erzähleinspielungen unterschiedlicher Stimmen (‘Celtos’, ‘Nothing’) die unverkennbare Identität der Schweizer aus. So vielfältig und abwechslungsreich die Gruppe agiert, so intelligent wirkt auch diesmal das lyrische Konzept rund um ursprüngliche gallische Sagen, auf denen die keltische Mythologie beruht.

Dass sich dieses Thema mit Leben und metallischer Durchschlagskraft füllen lässt, beweisen die acht Musiker mit nachhaltig im Kopf verharrenden Songs wie etwa dem wundervollen ‘The Call Of The Mountains’, dem fixen ‘Sucellos’, dem düsteren ‘Inception’ oder dem party-tauglichen ‘The Silver Sister’. Als einziger Kritikpunkt fällt die mit knapp einer Stunde erneut an die Schmerzgrenze gehende Länge des Albums auf – davon abgesehen haben Eluveitie mit ORIGINS wieder einmal alles richtig gemacht.


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