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Entrails Obliteration

Metal Blade/Sony 10 Songs/ VÖ: erschienen

5.0/ 7
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Fast genau zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Vorgängers RAGING DEATH bringt Jimmy Lundqvists Schwedentodgruppe ­Entrails mit OBLITERATION neuen Stoff auf den Markt – und das trotz Line-up-Wechsel (als neuer Gitarrist wurde Pontus „Penki“ ­Samuelsson vorgestellt) und aufwändigem Studioumbau.

Doch die Mühe hat sich gelohnt: Bereits der derbe Opener ‘No Cross Left Unturned’ stellt nicht nur thematisch, sondern auch musikalisch eine echte Kampfansage dar. Auch auf ihrem Neuling zitieren Entrails gerne Entombed und andere Old School-Kollegen des schwedischen Death Metal und setzen zumindest in Sachen Geschwindigkeit auf Abwechslungsreichtum (‘Beyond The Flesh’ vereint doomig schwere Akzente und todeswütige Raserei).

Dazu punktet die Truppe mit Atmosphäre (‘Midnight Coffin’) und der quasi dauerpräsenten Einladung zum Headbangen (‘Skulls’, ­‘Bonestorm’, ‘Re-Animation Of The Dead’). Das Quartett bleibt außerdem seinen bereits vom Vorgängerwerk gewohnten Stärken Zugänglichkeit und Eingängigkeit über weite Strecken treu, was OBLITERATION in seiner Gesamtheit zu einem soliden Album mit einer ordentlichen Portion Hörspaß geraten lässt, das auch ohne die ganz großen Momente auskommt.

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