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Finntroll Blodsvept

Pagan Metal, Century Media/EMI 11 Songs / 42:58 Min. / VÖ: 22.3.

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

NIFELVIND war zwar keine besondere Offenbarung, dafür aber in den Charts erfolgreich und dazu ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Headliner-Rolle bei Events wie dem Heiden- oder Paganfest. Nun warten Finntroll mit ihrem sechsten Werk BLODSVEPT auf, das etwas härter und düsterer daherkommt als sein Vorgänger, aber wie gewohnt mit einem schnellen, hymnischen Einsteiger beginnt.

Damit haben wir eines der besten Stücke bereits gehört, wie sich im weiteren Verlauf herausstellt: Zwar folgen einige Tracks, die mit hoher Geschwindigkeit und packendem Riffing punkten (‘Ett Folk Förbannat’) oder angenehm unheilvolle Atmosphäre verbreiten (‘ Skövlarens Död’), richtige Kracher sind jedoch nicht mehr zu hören. Von den dunklen Neuerungen abgesehen ist zu beobachten, dass sich das Album vermehrt auf die triumphalen Melodien konzentriert (‘ Skogsdotter’), für die Finntroll seit ihrer Gründung 1997 bekannt sind.

Das Problem bei BLODSVEPT ist aber auch, dass zu viele Songs zu ähnlich klingen und der feierbare Überraschungseffekt der Humppa-Geschichte mittlerweile seinen Reiz verliert. Daher tönen die elf Songs zwar durchaus angenehm und beschwingt aus den Boxen, schaffen es aber nicht, den Hörer wirklich zu begeistern oder zum erneuten Drücken der Play-Taste zu animieren. Zu seiner richtigen Entfaltung kommt vermutlich auch dieses Werk erst live im Pit.


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