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Die schrägsten Kooperationen aus Rock und Metal

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Es gibt viele Dinge, die einen innerhalb Songs oder textlich nicht nur in Staunen oder Verwunderung versetzen, sondern auch diverse Fragezeichen hinterlassen. Die wahrlich fettesten Fragezeichen tauchen jedoch auf, wenn sich absolut Genre-divergente Musiker oder Bands zusammentun und ein Lied beziehungsweise ein komplettes Album miteinander aufnehmen.

Zeit also, sich diesen Kokolores mal gesammelt anzutun: Die US-Kollegen von Loudwire haben dazu eine (un)schöne Liste erstellt, die wir euch natürlich auch (mit Schmerzen und eigenen Ergänzungen) vorstellen wollen.

Marilyn Manson & DMX ‘The Omen’

Dieser Track vom 1998er-Album FLESH OF MY FLESH, BLOOD OF MY BLOOD des Rappers DMX enthält eine wunderbar-gruselige Spoken Word-Performance des Schock-Rockers, die perfekt zu diesem düsteren Song passt.

Linkin Park & Jay Z COLLISION COURSE

Im Rahmen von „MTV Ultimate Mash-Ups“ entstand dieses Album, besser gesagt EP, da auf diesem Tonträger lediglich 6 Songs mit einer Spielzeit von etwas mehr als 21 Minuten enthalten sind. Und, ehrlich gesagt, ist diese Kollaboration die am wenigsten schräge in dieser Liste und hätte stellenweise auch gut auf den legendären ‘Judgment Night’-Soundtrack (1993) gepasst, welcher die „Urmutter“ des Rap Metal darstellt.

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Limp Bizkit & Method Man ‘N 2 Gether Now’

Auf Anregen des Rappers Method Man nahmen Limp Bizkit dieses Stück auf. Nicht zuletzt, weil sie die Idee, einen reinen HipHop-Track auf einem Album zu haben, als interessant empfanden. Zu finden auf SIGNIFICANT OTHER (1999).

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Jack White & Insane Clown Posse ‘Leck mich am Arsch’

Was man von der Kollaboration zwischen Jack White (The White Stripes, The Raconteurs) und den durchgeknallten HipHoppern Insane Clown Posse halten soll? Wir wissen es nicht. Immerhin hat ‘Leck mich am Arsch’ einen klassischen Hintergrund, bezieht es sich doch auf Wolfgang Amadeus Mozarts Kanon ‘Leck mir den Arsch recht fein schön sauber’. Der Initiator dieses Stücks konnte noch mit einer weiteren ungewöhnlichen Koop auf sich aufmerksam machen.

Jack White & Alicia Keys ‘Another Way To Die’

Für den 2008er-James Bond-Film ‘Ein Quantum Trost’ wurde erstmals ein Stück eines Duetts der Titel-Song der Kult-Agenten-Filme. Geschrieben und produziert und White, erkennt man klar seine musikalische Handschrift, aber ebenso auch die typischen Bond-Trademarks, die einfach in solchem einem Lied enthalten sein müssen.

The Hives & Cyndi Lauper ‘A Christmas Duel’

Weihnachten, Teil eins: Zum Jahresende drehen die meisten Menschen in christlich geprägten Ländern regelmäßig durch und machen Dinge, die sie sonst niemals tun würden. So auch die schwedischen Rocker The Hives, die 2008 zusammen mit der Achtziger-Pop/Rock-Legende Cyndi Lauper (‘Girls Just Wanna Have Fun’) den Titel ‘A Christmas Duel’ aufnahmen. Schön dabei: Der schnulzige Weihnachts-Song hat einen richtig schmutzigen Text.

Ozzy Osbourne & Jessica Simpson ‘Winter Wonderland’

Weihnachten, Teil zwei: Leider richtig fies. Muss man beim originalen Stück schon den Brechreiz unterdrücken, ist diese schmierig-schnulzige Variante des Madman zusammen mit der Pop-Sängerin Jessica Simpson einfach nur schauderhaft. Vor allem, wenn man sich den Clip dazu noch reinzieht…

Ozzy Osbourne & Miss Piggy ‘Born To Be Wild’

Dann doch lieber den Prince Of Darkness mit der berühmtesten Schweinefrau der Welt: 1994 auf dem ‘Muppet Show’-Album KERMIT UNPIGGED erschienen, singt vor allem Ozzy voller Enthusiasmus den Steppenwolf-Klassiker.

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Iggy Pop & Ke$ha ‘Dirty Love’

Punk-Legende trifft auf Pop-Sternchen: Angeblich sei Iggys Album THE IDIOT ein riesiger Einfluss auf ihr Album WARRIOR gewesen. Hört man nur nicht. Wie dem auch sei: Iggy gibt in ‘Dirty Love’ ein paar dreckige Einwürfe zum Besten, und das war’s dann auch.

Brian May & Dappy ‘Rockstar’

Und wieder ein Rapper, der sich mit einer gestandenen Rock-Größe, dem Queen-Gitarristen Brian May, zu größerem Ansehen verhelfen will. Der Song ‘Rockstar’ rockt mal überhaupt nicht, sondern ist ein typischer Radio-Rap/Pop-Song ohne Gehalt. Ab 3:10 hört man dann endlich May mit einem coolen Gitarrensolo.

Within Temptation & Xzibit ‘And We Run’

Rap Metal – okay. Aber Rap Symphonic Metal? Funktioniert auch, wenngleich es viele Zweifler gab. ‘And We Run’ vom Within Temptation-Album HYDRA (2014) klingt in seinen schlechten Momenten wie ein Eurovision Song Contest-Beitrag, und in seinen starken Momenten spannungsgeladen und dynamisch. Wahrhaft eine Hymne.

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Weezer & Lil Wayne ‘Can’t Stop Partying’

Ein richtig übles Beispiel von „Warum???“ lässt sich hier nachhören. Nicht nur, dass der Song von Weezer lustlos vor sich hingesungen wird und mal so gar keine Party-Stimmung rüberbringt, ist der Rap-Part von Lil Wayne ebenso energie- und leidenschaftslos dargeboten. Schnarch.

Metallica & Lou Reed LULU

Muss man hierüber noch viele Worte verlieren? Mehr gehasst als geliebt, aber dennoch von einigen wertgeschätzt: Die absolute Nummer eins unter den schrägen Kooperationen. Wer vergessen hat, wie dieses Album klingt, darf hier gerne noch mal reinhören.

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