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Fuck The Facts Die Miserable

Grindcore, Relapse/RTD 8 Songs / 35:19 Min. / 28.10.2011

5.0/ 7
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Foto: Relapse/RTD

Vorbei die Tage des „35 Songs in 37 Minuten“, zumindest für Fuck The Facts, die sich um eine saubere Genre-Trennung immer weniger zu scheren scheinen – zum Glück. Nach DISGORGE MEXICO (2008) haben die Fünf aus Ottawa ihren Sound noch weiter aufgefaltet und mit DIE MISERABLE dynamische Polierarbeit abgeliefert. Ihr Noise, DIY-Punk und Death Metal wird neuerdings mit einer extra Kelle Dunkelheit vermörtelt, und in dem 2009 angeheuerten Bassisten und Sänger Marc Bourgon hat Sängerin Mel Mongeon dazu den geeigneten Gegenspieler gefunden: ein Yin und Yang der Extreme, das den Kanadiern gut zu Gesicht steht. Herzstück der Platte ist das komplexe ʻCensus Blankʼ, das auf siebeneinhalb Minuten donnernden Postcore, den Groove und die Kälte von Ulcerate setzt. Der Titeltrack hingegen stellt einen emotionalen Vernichtungszug dar: Knapp 1:30 Minuten Hoffnungslosigkeit, die in weißem Rauschen enden. Ist man erst unten, tritt das von Bourgon geschriebene ʻA Cowardʼs Existenceʼ nochmal nach: Dystopisch, vielspurig, durchzogen von brutaler Gitarre und Power-Gegniedel, knüppelt die Nummer dann alles in den Dreck.

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