Toggle menu

Metal Hammer

Search

Generation Kill We’re All Gonna Die

Thrash Metal, Nuclear Blast/Warner 8 Songs

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Die New Yorker um Exodus-Frontmann Rob Dukes verabschieden sich auf ihrem zweiten Album weitestgehend vom punk-beeinflussten Thrash und beweisen deutlich mehr kompositorisches Geschick. Zwar gibt es die kurzen, schnellen Nummern immer noch (‘Friendly Fire’, ‘We’re All Gonna Die’), allerdings mengen Generation Kill neuerdings einen kräftigen Schuss Melancholie in ihre Songs hinein.

Die langsamen, zum Teil fast doomigen Passagen erinnern mal an Crowbar, dann wieder an Down, und bisweilen sogar an die Hochphase von Soundgarden. Dukes beweist dabei, dass er nicht nur brüllen, sondern auch sehr eindringlich singen kann. Das Info der Plattenfirma verwendet gar die Formulierung „soulful“, was wirklich nicht übertrieben ist.

Wer bei ‘There Is No Hope’ keine Gänsehaut bekommt, sollte zum Arzt gehen. Letzter Pluspunkt ist der klare, kraftvolle Sound, der das Debüt der Band zu einem Demo degradiert. Wer sich also bisher gefragt hat, warum es neben Exodus noch eine Band namens Generation Kill gibt, findet die Antworten auf diesem Album.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus METAL HAMMER 03/1986 raus.

Ghost legen offenbar Dildo-Set neu auf

Ghost bringen einen ganz speziellen Merchandise-Artikel, der vor zehn Jahren schon einmal die Herzen höher schlagen ließ, wieder auf den Markt.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

teilen
mailen
teilen
Zum 40. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

Metallica MASTER OF PUPPETS 7 von 7 Punkten Wenn es in den letzten Monaten eine LP gegeben hat, nach der die Kids Ausschau gehalten haben, ist es ohne Zweifel diese. Es ist ein logischer Nachfolger von RIDE THE LIGHTNING, vier lange und nur zwei schnelle Stücke. Die Gruppe arbeitet jetzt deutlich mit größerem musikalischen Können als vor ein paar Jahren, und sie wollen uns das dann auch hören lassen. Eine logische Schlussfolgerung ist, dass die Stücke dadurch langsamer geworden sind, vor allem die Soli, um Raum zu schaffen für musikalische Höchstleistungen. Weniger Geschwindigkeit, mehr Klasse. Die zwei schnellen Stücke, ‘Battery’…
Weiterlesen
Zur Startseite