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Ghost Infestissumam

Hard Rock, Universal 10 Songs / 48:03 Min. / 19.04.2013

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Eines gleich vorweg: Ich bin kein großer Fan der neuen Hard Rock-Päpste aus Schweden und fand die Bubblegum-Hymnen auf OPUS EPONYMOUS entschieden zu durchschaubar, als dass sie mehr als kurzfristiges Amusement hervorrufen hätten können.

Nun, die Musikgeschichte hat das als Minderheitenmeinung deklariert und gezeigt, dass die gute alte Kiss-Formel (catchy Songs plus starkes Image gleich Profit) immer noch greift. Womit der Hype jetzt erst richtig losgeht und die um ein etwas sperriges „B.C.“ bereicherten Geister zeigen müssen, wie’s weitergehen soll.

INFESTISSUMAM stellt naturgemäß keine Revolution dar, auch wenn die seltsame Single ‘Secular Haze’ erst mal ein paar schattenhafte Fragezeichen an die Wand gemalt hat: Papa Emeritus gibt weiterhin den tiarabewehrten Crooner, darf dabei noch mehr als auf dem Debüt in fetten Orgeln baden und führt die Karawane unbeirrt in schamlos überdrehte Glam-Prog-Regionen hinein –  der David Bowie aus den Siebzigern lässt grüßen.

Insofern meinen Respekt, abgesehen von ‘Year Zero’ ist hier doch einiges unvorhersehbarer als auf dem Debüt. Den ganz großen Wurf kann ich zwar nicht ausmachen, lasse mich diesbezüglich aber natürlich gerne wieder vom Lauf der Geschichte korrigieren.

Heiß oder Scheiß? Ghost B.C. spalten mit INFESTISSUMAM die METAL HAMMER-Redaktion und wird zum Streitfall unserer Mai-Ausgabe.


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