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Ghostseeker DIVERGENCE

Modern Metal, ROAR/Edel (10 Songs / VÖ: 25.4)

3/ 7
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So stark das erste Album der australischen Metalcore-Formation ­Ghostseeker beginnt, so schnell flachen die Songs leider auch wieder ab. DIVERGENCE fängt mit ‘Internment’ dank der brutalen Shouts des Sängers Daniel Breen und einem mächtigen Breakdown rabiat an, schafft es aber nicht, die Energie zu halten. Schon der zweite Song ‘The ­Looking Glass’ scheint weniger auf Power und Kreativität, sondern mehr auf hittige Eingängigkeit zu setzen, die allerdings schnell im weltweiten Metalcore-Sumpf untergehen dürfte. Shouter Breen wird von seiner Kollegin Celeste Bojczuk mit melodischem Klargesang unterstützt. Beim ersten Hinhören klingt die Stimme der Musikerin eher unauffällig und könnte ohne Frage als Background-Gesang durchgehen.

Erst nach einem genaueren Blick auf das Line-up der Band wird klar, dass Bojczuk eigentlich Frontfrau der Gruppe ist. Dass unter der eher künstlich klingenden Fassade der Australier durch­aus Potenzial schlummert, beweisen die letzten Lieder des Albums. ‘A Reverie In Atonement’ birgt eine gewisse Ähnlichkeit mit der Musik von Bring Me The Horizon, und bei ‘Beta War’ sowie ‘The Prototype’ überrascht Celeste Bojczuk mit ungewohnt kräftigen Vocals, die einen Vorgeschmack darauf bieten, was sein könnte, wenn sich Ghostseeker mehr trauen würden. Es gibt also Hoffnung auf Musik mit mehr Feuer, wenngleich das Debüt eher lauwarm und fad wirkt.

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