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Gurd YOUR DRUG OF CHOICE Review

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Gurd treiben bereits seit 1994 ihr Unwesen in der Metal-Landschaft und hauen uns in schöner Regelmäßigkeit einen Thrash-Batzen nach dem anderen um die Ohren. Die Mannen um V.O. Pulver (ex. Poltergeist) pfeifen dabei auf Konventionen und mischen Teutonen-Thrash a la Destruction (inklusive Gastauftritt von Schmier beim Song ‘Seven Starz’) mit US-Einflüssen (Machine Head) und scheuen sich auch nicht vor Neo-Thrash der Marke Dew-Scented.

Dazu kommen Gastmusiker wie Freddy Rotter (Zatokrev), Mark Elliott (The Force) und Tommy B. (ex. Gurd, Undergod). Doch auch ohne externe Unterstützung können Gurd überzeugen. Vor allem bei Liedern wie ‘Sceptic’ oder ‘We Stand Up Today’, in denen sie die langjährige Erfahrung komplett ausspielen können.

Ein Schmankerl des Albums ist das Kiss-Cover ‘Cold Gin’, auf dem Gurd in bester Black Label Society Manier losrocken und dem Lied eine wahre Frischzellenkur verpassen.

Allerdings darf ein Manko nicht verschwiegen werden: die Produktion. Gerade die Vocals sind viel zu oft zu weit in den Hintergrund gemischt worden und gehen im Gewüte der Instrumente beinahe unter. Trotzdem ist YOUR DRUG OF CHOICE insgesamt ein gutes Thrash-Album geworden, das stellenweise sogar mit den Großen des Genres mithalten kann.

Sebastian Paulus


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