Toggle menu

Metal Hammer

Search

Hammer King KÖNIG UND KAISER

Heavy Metal, Napalm/SPV (10 Songs / VÖ: 22.3.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Schmählich vernachlässigt wurde das metallene Schmiedewerk­zeug auf dem Vorgängeralbum KINGDEMONIUM – keine zwei Jahre später kehrt der Hammer glorreich zurück in das Artwork und eine Reihe von Song-Titeln des sechsten Hammer King-Albums. Vieles auf KÖNIG UND KAISER mag dem unvor­bereiteten Hörer schräg und übertrieben vorkommen; aber die Band ist immer genau dann am besten, wenn sie über­treibt. Man höre das angriffslustige ‘Hailed By The ­Hammer’ oder den fan­faren­gestärkten Titel-Track (schönste Zeile: „Dieses Land braucht ihn, den Hammer King“) – die Beharrlichkeit, mit der das rheinländische Quartett sein klischeetriefendes Thema durchzieht, verlangt Respekt ab. Genau wie ihre Mucke: KÖNIG UND KAISER präsentiert sich gewohnt hymnisch, mächtig und einschlagend. Schnellere Songs wie ‘Future King’ wecken warme Erinnerungen an frühe Hammerfall-Alben, ‘Kingdom Of Hammers And Kings’ (nicht zu verwechseln mit ‘Kingdom Of The Hammer King’ vom Band-Debüt) und das vergleichsweise düstere ‘War Hammer’ stampfend und zackig an Manowar oder andere Epic Metal-Helden.

Die zehn Stücke sind auf Hit getrimmt und erstklassig produziert: mit Druck und Kanten, aber auch Raum für Gitarrensoli, Männerchöre und die einzigartige, helle Stimme von Patrick „Titan Fox V“ Fuchs, die von Album zu Album variabler zu werden scheint. ‘The Devil Will I Do’ setzt aggressiv rockend ein energiereiches Ausrufezeichen, während ‘Gates Of Atlantia’ unspektakulär, aber gelungen an Band-typische Epen anknüpft. Nummern wie ‘I Want Chaos’ und ‘Divided We Shall Fall’ sind nicht schlechter, aber doch austauschbar geraten; darin liegt vielleicht die größte Gefahr bei Albumveröffentlichungen in so hoher Hammerschlagzahl bei stilistisch und thematisch engem Spielraum. Aber: Noch macht es reichlich Spaß!

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Die Metal-Alben der Woche vom 10.04. mit Long Distance Calling, Vomitory u.a.

Long Distance Calling THE PHANTOM VOID hat Ballast abgeworfen, es funkelt vor Virtuosität und Extremen, behelligt einen nicht mit mühsam zusammengestoppelten Ideen vom Reißbrett. (Hier weiterlesen) Vomitory Statt kürzer­zutreten, wüten die Ü-Fünfziger weiter­hin mit ungebrochener Vehemenz. Das Blast-Inferno ‘Rapture In Rupture’ gibt die Marschrichtung vor. (Hier weiterlesen) Diese und noch viele weitere aktuelle relevante Reviews findet ihr hier und in der METAL HAMMER-Maiausgabe. *** Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen, aber nicht zum Kiosk müssen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 €: www.musik-magazine.de/metal-hammer Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper Du willst METAL HAMMER lesen,…
Weiterlesen
Zur Startseite