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Immolation Kingdom Of Conspiracy

Thrash Metal, Nuclear Blast/Warner 10 Songs / VÖ: erschienen

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Bereits seit 1988 holzen die New Yorker Extrem-Deather Immolation durch die internationale Todesbotanik. Für die erste Reihe im Death Metal hat es allerdings nie gereicht. Ein Umstand, der natürlich zunächst mit dem Song-Material zu erklären ist. Immer hart, immer technisch – aber die großen Hooklines schreiben eben andere.

Klar: Als Band „so nebenher“ auf einem Extrem-Metal-Festival – da gehen Immolation immer. Aber eine Hymne im Sinne eines ‘Stripped, Raped And Strangled’ oder ‘In Shadows And Dust’ hatten Ross Dolan (Gesang, Bass) und sein Gefolge nie am Start. Der Fronter steht auch bei einem meiner Hauptkritikpunkte bezüglich KINGDOM OF CONSPIRACY im Fokus: Sein Gesang ist leider so unvariabel geraten, dass es einen fast erzürnt. Ein guter Produzent muss so etwas hören. Eventuell war aber auch während der Aufnahmen nicht mehr drin. Nerven tut es trotzdem leicht.

Zu allem Überfluss schießt die moderne, aber leider nicht allzu druckvolle Produktion übers Ziel hinaus. Das abgenommene Snare-Signal gleicht beim Highspeed-Getrümmer leider oftmals den anderen Kesseln, sodass Dynamik gar nicht erst entstehen kann. Allein auf das kompositorische Niveau gemünzt, kann man Immolation nichts vorwerfen. Der große Hit fehlt zwar nach wie vor, aber das ist alles kein Mädchen-Metal. Sound und Hörspaß können jedoch nicht mithalten, und so bleibt am Ende eine leicht zwiespältige Gemengelage.


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