Toggle menu

Metal Hammer

Search

Jorn OVER THE HORIZON RADAR

Heavy Metal, Frontiers/Soulfood (11 Songs / VÖ: 17.6.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Eines muss man den Norwegern Jorn definitiv lassen: Mit ihren 15 Platten sowie den drei zusätzlichen Live-Alben, die sie in ihren 22 Jahren Band-Bestand veröffentlicht haben, sind sie deutlich fleißiger als der Durchschnitt. Nun also die nächste Platte, und wieder mal zeigt sich dabei schnell: Trotz der großen Menge, die die Band in all den Jahren auf den Markt geschmissen hat, geht es ihr dennoch nicht um Quanti-, sondern Qualität. Die Songs berufen sich auf guten, alten Heavy Metal, wie er in den Achtzigern klang. Vor allem durch den Schlagzeug-Sound fühlt man sich teilweise sehr in eine frühere Zeit zurückversetzt (man höre die Fills im Einstieg von ‘In The Dirt’). Im Mittelpunkt steht wie immer angenehm melodischer Gesang (wobei die Melodieführungen in ‘Believer’ oder ‘Winds Of Home’ hervorstechen).

🛒  OVER THE HORIZON RADAR bei Amazon

Dieser bewegt sich stets in hohen Lagen, die jedoch zugleich ausreichend Abstand zum Power Metal erlauben. Die Instrumente bringen eine satte Härte ins Spiel, bei der insbesondere die Gitarrensoli einen hohen Stellenwert tragen (etwa am Schluss von ‘My Rock And Roll’). Leider entsteht durch den immerzu sehr melodischen Charakter in meist ähnlich langsamen Tempi nach einer Weile der Eindruck, man habe das Werk schon einmal gehört. OVER THE HORIZON RADAR offenbart nicht unbedingt Neues, ist aber dennoch insgesamt die würdige Fortsetzung eines großen und gelungenen Gesamtwerks.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Bon Scott war ein Rumtreiber, erinnert sich Tony Platt

Tony Platt hat für solch illustre Bands und Künstler wie Cheap Trick, Bob Marley, Buddy Guy, Foreigner, The Mighty Mighty Bosstones, Sparks, The Boomtown Rats, Motörhead und Testament gearbeitet. Für AC/DC hat der Brite die Alben HIGHWAY TO HELL (1979) sowie BACK IN BLACK (1980) gemischt. In einem aktuellen Interview mit Rock Candy hat sich der Brite an Anekdoten über Bon Scott sowie die Zielvorgabe von Produzent Mutt Lange bei HIGHWAY TO HELL erinnert. Für immer verschwunden "Es ist immer schwierig zu wissen, wie einen so etwas trifft", sinniert Platt über den Tod des 1980 verstorbenen, ikonischen AC/DC-Frontmanns Bon Scott.…
Weiterlesen
Zur Startseite