Toggle menu

Metal Hammer

Search

Jurojin The Living Measure of Time

Progressive Metal, Rykodisc /Warner 7 Songs / 30:10 Min. / VÖ: 18.03.2011

6.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: Rykodisc /Warner

Wow, was ist das denn? Dieses gemeinsam nun in London ansässige Multikulti-Kollektiv ist im wahrsten Sinne des Wortes grenzüberschreitend progressiv unterwegs. So verweben Jurojin Jazz, Funk, (indische) Folklore sowie Rock- und Metal-Einflüsse zu einem einladenden Progressive-Gebetsteppich, vor und auf dem man schon mal niederknien möchte.

Zum Beispiel wenn in einem Song wie ‘Proem’ prominent die Tabla auf den Tisch gepackt wird, jenes indische Handtrommel-Gerät, das auf den ersten Blick an Bongotrommeln erinnert. Letztlich wundert einen dieser Exoten-Einsatz aber auch nicht weiter, schließlich hat die Band ja einen trainierten Tabla-Spieler als festes Mitglied in ihren illustren Reihen.

Aber selbst ohne Zuhilfenahme des außergewöhnlichen Hindu-Hintertürchens überzeugen die Briten auf ihrem ersten Mini-Album mit progressiven Strukturen und der Kunst, komplizierte Arrangements und rhythmisch Vertracktes nicht ohne unmittelbaren Zugang zu präsentieren. Das ist in erster Linie wohl der Verdienst von Sänger James Alper, der mit seinem tragenden und wohlgefälligen Alternative Rock-Timbre die versierten Vertracktheiten beieinander hält und bindet. Da darf man auf den ersten echten Langspieler wirklich gespannt sein.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Soen :: LYKAIA

The Neal Morse Band :: THE SIMILITUDE OF A DREAM

Operation : Mindcrime :: The Key


ÄHNLICHE ARTIKEL

Geoff Tate (Ex-Queensrÿche) hat Narbe von Metallica-Fans

Queensrÿche eröffneten 1988 für Metallica in Helsinki. Das Konzert wird aus mehreren Gründen allen Beteiligten in Erinnerung bleiben.

Mike Portnoy: Arbeit am neuen Dream Theater-Album läuft großartig

Seit seiner Rückkehr zu Dream Theater war Schlagzeuger Mike Portnoy nicht untätig. Die Aufnahmen zum neuen Album scheinen gut voranzugehen.

Neil Peart: Schwester redet über den Tod des Drummers

2020 verstarb überraschenderweise Neil Peart, Drummer der Prog-Titanen Rush. Nun spricht seine Schwester darüber, dass es für sie nicht überraschend kam.

teilen
mailen
teilen
Ozzy Osbourne: Der Prince of Darkness im Lauf der Zeit

Dieser Artikel wurde erstmals am 23.2.2020 auf metal-hammer.de veröffentlicht John Michael Osbourne wurde am 3. Dezember 1948 als viertes von insgesamt sechs Kindern in Birmingham-Aston geboren. Ozzy entstammt einfachen Arbeiterverhältnissen, sein Vater Jack war Werkzeugmacher, seine Mutter Arbeiterin in einer Fabrik. Es sollten auch die Fabriken und die graue, trostlose Kulisse seiner Heimatstadt in jenen Tagen sein, die Ozzys Musik und damit die Rockmusik nachhaltig prägen sollten – denn Black Sabbath, jene Band, mit der Ozzy Musikgeschichte schreiben sollte, vertonten mit ihren tonnenschweren Riffs genau diese Düsternis, aus der sie ausbrechen wollten. Vom Klempner zum Kleinkriminellen … zum Sänger Bevor…
Weiterlesen
Zur Startseite