Toggle menu

Metal Hammer

Search

Kivimetsän Druidi BETRAYAL JUSTICE REVENGE Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Landsmänner und -frauen unter sich: Irgendwo zwischen Nightwish und Finntroll fühlen sich Kivimetsän Druidi zu Hause. Blöd allerdings: Sie dürfen nur vor der Tür spielen. Wer will schon Gäste im Haus, die einem alles nachäffen – und das auch noch schlecht?

Mit Finntroll teilen sich die Steinwald-Druiden neben dem Schminktopf auch die paganen Black Metal-Einflüsse inklusive Humppa-Ausflügen. Wo es dann ans Orchestrale, Epische geht, mussten ganz klar (klassische) Nightwish als geistige Väter herhalten. Zumal dem keifenden Joni Koskinen mit Leeni-Maria Hovila eine süßlich-zwitschernde Sängerin gegenübergestellt wird, die sich an tarjaeske Operngesänge heranwagt. Aus diesem Potpourri ließe sich selbstverständlich ein wunderbares Album zaubern, aber BETRAYAL, JUSTICE, REVENGE bleibt beliebig und austauschbar.

Dünn produzierte Billig-Epen verpuffen kraft- und ideenlos. Positiv fällt ausgerechnet das Trinklied ‘Tuoppein Nostelulaulu’ aus dem Rahmen, das vergleichsweise simpel (im Sinne von: nicht künstlich aufgeblasen) ausfällt und so zum bierseligen Schunkeln einlädt. Das macht den Rentier-Braten leider auch nicht mehr fett: Kivimetsän Druidi bieten nicht mehr als eine Anhäufung nichtssagender Versatzstücke. Das können viele andere viel besser.

Sebastian Kessler

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Mai-Ausgabe des METAL HAMMER.

teilen
twittern
mailen
teilen
In der Traumwelt mit: Nightwish + Beast In Black am 6.11.2018 in Hamburg, Barclaycard Arena

In den späten Neunziger Jahren schufen ein paar Finnen ein Musikprojekt, das klassischen Operngesang mit Metal verband. Hieraus wuchs dann ein komplettes Genre mit etlichen Nachfolgekapellen. Nun, knapp zwanzig Jahre später, mit einer doch recht bewegten Band-Geschichte, haben sich Nightwish dazu entschlossen, eine Best Of-Tour inklusive eines neu vertonten Albums zu bestreiten. Mit freudiger Erwartung strömen die Fans in die Barclaycard Arena. Einziges Manko sind heute Abend sicher die extrem hohen Merchandise-Kosten: knapp 40€  schrecken so manchen Fan vom Kauf eines Tourshirts ab. Knapp 8.000 Fans bevölkern die Halle, als Beast In Black auf die Bühne stürmen und ihre Heavy…
Weiterlesen
Zur Startseite