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Lamb Of God VII: Sturm und Drang

Groove Metal, Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 24.7.)

5/ 7
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Ungebremste Wut, fette Grooves, ein Schuss Pantera – mit ‘Still Echoes’ könnte VII nicht typischer beginnen. Doch bereits der ­nächste Schritt zeigt, dass sich Lamb Of God seit RESOLUTION (2012) und Randy Blythes zwischen­zeitlicher Inhaftierung einmal mehr in feinen Nuancen weiterentwickelt haben:

‘Erase This’ peitscht thrashig nach vorne, bricht im Refrain mit süffigen Southern-Anschlägen Knochen – und dann stellt die Saitenfraktion plötzlich klar, dass eine Talkbox nicht nur bei Bon Jovi bestens funktioniert. Auch im Folgenden geben sich die Musiker Mühe, ihre Urgewalten zu variieren. ‘512’ wechselt zwischen Klaustrophobie und Hymne, ‘Engage The Fear Machine’ brilliert mit rockigen Soli, und ‘Anthropoid’, ‘Footprints’ sowie ‘Delusion Pandemic’ empfehlen sich als Live-Kracher. Richtig tief fällt die Kinnlade, wenn Deftones-Sänger Chino Moreno in ‘Embers’ Lamb Of Gods Gift-und-Galle-Grooves mit einer Gänsehautschicht überzieht.

Bei aller Begeisterung bestätigt dieses Gastspiel aber auch, was die hoch verehrte Kollegin Schurer bereits in ihrer RESOLUTION-Rezension feststellte: „An manchen Stellen […] wünscht man sich, dass Randy diese mit seinem zupackenden, aber eben doch grobschlächtigen Gesang nicht direkt in Stücke hacken würde.“ Und, ja, in ‘Overlord’ probiert sich Blythe auf Alice In Chains-Schwingen tatsächlich selbst an gefühlvollen Stimmlagen – mit Erfolg. Bitte mehr von dieser längst überfälligen Erweiterung!


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