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Limbonic Art PHANTASMAGORIA Review

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Für Morfeus, bis letztes Jahr die zweite Hälfte von Limbonic Art, war offenbar der Neubeginn nach dem 2003er-Eingeständnis, ihnen fiele nichts mehr ein, dann doch etwas zu einfallslos. Tatsächlich hat LEGACY OF EVIL zumindest bei mir nicht wirklich nachhaltigen Eindruck hinterlassen, umso gespannter war ich, was Daemon, der verbliebene Rest des orchestralen Black Metal-Gespanns, jetzt solo produziert.

PHANTASMAGORIA hat alle typischen Limbonic Art-Elemente, also den manisch vorpeitschenden Drum-Computer, die üppig wogenden Keyboards, wirkt aber im guten Sinn kontrollierter, bewusst schlichter. Klar, ein Teil des Reizes dieser Band war immer, dass sie komplett over the top waren, ins irrwitzigste Gehämmer einfach noch eine Orgel oder noch eine Kirmes-Melodie pferchten – aber gerade das wurde zuletzt zum Selbstzweck, wirkte so einfallslos.

Daemon besinnt sich auf die Basics, wie man im zweiten Song ‘Crypt Of Bereavement’ beispielhaft hören kann: Sauberer Song-Aufbau, ein schlichtes, aber cooles Riff, geschmackvoll mit Orgel untermalt… Das macht Spaß, genauso wie der Großteil vom Rest des Albums, das allerdings einen Tick zu lang ausgefallen ist.

Robert Müller

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der August-Ausgabe des METAL HAMMER.


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