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Linkin Park Recharged

Electro, Warner 14 Songs

3.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Man muss sich bei der (ohnehin recht elektronischen) musikalischen Ausrichtung von Linkin Park prinzipiell die Frage stellen, ob ein Remix-Album Sinn ergibt. Ich schätze, das Management lässt sich diese Problematik von den zu erwartenden Verkaufszahlen beantworten (beziehungsweise den mehr als zwei Millionen veräußerten Einheiten der ersten Remix-Scheibe REANIMATION von 2002).

Und wenn Linkin Park nach Mischern fragen, meldet sich natürlich nicht Horst Schnitzel von der örtlichen Dorfdisco. Pusha-T verwandelt ‘I’ll Be Gone’ in einen schwofigen HipHop-Gassenhauer, Datsik (‘Until It Breaks’) und Killsonik (‘Lost In The Echo’) steuern Dubstep-Elemente bei, während der band-eigene DJ Mike Shinoda ‘Victimized’ zu einem Rave-Stampfer hochjazzt. Hinzu gesellt sich der vorab veröffentlichte neue Song ‘A Light That Never Comes’, den Linkin Park zusammen mit dem House-Elektriker Steve Aoki eingespielt haben.

Alles in allem bietet RECHARGED ein paar coole Ideen und einige fette Rhythmen (vor allem, wenn der HipHop übernimmt), aber letztendlich nichts, was selbst einem aufgeschlossenen Rocker die Geldkarte aus dem Portemonnaie locken könnte. Doch diese dürften auch nicht die Zielgruppe für RECHARGED sein.


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