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Loch Vostok OPUS FEROX – THE GREAT ESCAPE

Progressive Metal, Vicisolum/RTD (11 Songs / VÖ: 30.7.)

4/ 7
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Nach zwanzig Jahren am Mikrofon von Loch Vostok trat Teddy Möller aus dem Rampenlicht, um die schwedische Progressive-Band fortan mit Growls und zweiter Gitarre zu unterstützen. Das Mikro-Zepter überreichte er Jonas Radehorn, der nun mit OPUS FEROX – THE GREAT ESCAPE sein Gesangstalent unter Beweis stellt. Patrik Janson ersetzte Jimmy Mattsson am Bass. Diese brandneue Konstellation leitet die nächste Ära von Loch Vostok ein – eine energischere und lautere als jemals zuvor. Die bereits veröffentlichten Singles ‘When The Wolves Have Eaten Everything’ und ‘Disillusion’ kommen super an und geben einen vielversprechenden Vorgeschmack auf das Album. Trotz zahlreicher Genre-Einflüsse und stimmlichen Experimenten bleibt der dynamische, melodische Sound, für den die Band bekannt ist. ‘Enter The Resistance’ beginnt als dramatische Hard Rock-Ballade, die gutturalen Parts verbreiten Black Metal-Stimmung, während der Refrain in die Kategorie Power Metal einzuordnen ist.

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‘Seize The Night’ und ‘Save You’ sind eher romantischen Charakters und gehören zu den radiotauglicheren Songs des Albums, wohingegen ‘The Glorious Clusterfuck’ und vor allem ‘Generation Fail’ zu den brutaleren Krachern zählen. Insgesamt fallen die aufregenden Dialoge zwischen Radehorns klarem Gesang, Möllers Growls und den gelegentlichen Choreinlagen auf, die sehr emotional, fast schon theatralisch daherkommen. Sie unterstreichen die heldenhafte, kriegerische Stimmung des Albums. Was lernen wir daraus? Veränderung ist gut, und Line-up-Wechsel sind nicht immer schlecht. Mit OPUS FEROX – THE GREAT ESCAPE schlägt die erste Stunde der neu erfundenen Loch Vostok.

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