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Metal Hammer

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Lord Vigo SIX MUST DIE

Doom Metal  , No Remorse/Soulfood (8 Songs / VÖ: 25.5.)

5/ 7
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Doom oder nicht Doom, das ist hier die Frage. Fakt ist, dass sich Lord Vigo auf Album Nummer drei weiter denn je von einer selbstgewählten Schublade entfernt haben. Schon der Opener ‘Doom Shall Rise’ hat nichts mit zähflüssigen Lava-Grooves zu tun, sondern interpretiert das Band-Motto „Epic Doom“ eigenwillig, aber nicht weniger gelungen. Auch Melodiebögen wie in ‘I Am Prophecy’ sprengen ein etwaiges Genre-Korsett mit links; das dramatisch arrangierte ‘Thul-Rar’ (und insbesondere dessen Chorus) lässt dann sogar Papa E. den Viertelvorzwölften und seine Ghouls unter den Masken grün vor Neid werden.

Der überlange Titel-Track entpuppt sich als vollkommen irre Achterbahnfahrt zwischen Iron Maiden, Ghost, Manowar und Brocas Helm. Apropos: Einflüsse früher US-Metal-Größen wie Cirith Ungol oder Manilla Road sind ohnehin allgegenwärtig, nicht nur in den etlichen hymnischen Riffs. SIX MUST DIE ist die nahezu perfekte Mischung aus Dramatik und Augenzwinkern. Trve und unterhaltsam, das gab es schon lange nicht mehr. Und dann auch noch aus Deutschland. Bravo.

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Deep Purple: SPLAT! klingt so hart wie lange nicht

Deep Purple können mit ihrer jahrzehntelang währenden Karriere auf eine stattliche Diskografie zurückblicken. Bei solch einer Menge an Vergleichsmaterial scheint es schwer, mit einem weiteren Album  hervorzustechen. Doch wie Frontmann Ian Gillan meint, sei das kommende SPLAT! unbestritten die bisher härteste Platte der Band seit etlichen Jahren. Das erklärte er im Interview mit dem Radioformat ‘Meltdown’ – aus einem bestimmten Grund. Hart wie nie „Es hat sich herausgestellt, dass es ein sehr intensives Album geworden ist“, sagte Gillan. „Ich denke, Simon (McBride, Gitarre – Anm.d.A.) hat sich gut eingelebt, daher ist alles entspannter und die Dinge laufen ganz natürlich. Wir…
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