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Heaven Shall Burn

Magnum THE SERPENT RINGS

Heavy Rock, Steamhammer/SPV (11 Songs / VÖ: 17.1.)

6/ 7
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Liegt es etwa am stimmungsvollen Artwork, an der behaglichen Stimme von Bob Catley, den bilderreichen Texten und hymnischen Melodien? Auch das neue Magnum-Opus THE SERPENT RINGS wird von einer geradezu märchenhaften Atmosphäre durchzogen – ein nur schwer erklärbares Fantasy-Flair mit wohliger Wärme, die perfekt zur kalten Jahreszeit passt. Das ist umso bemerkenswerter, da diese Scheibe alles andere als blutleeren Schmuse-Rock liefert, sondern mit kraftvoller Gangart stramm vorwärts marschiert. Okay, Magnum machen natürlich auch anno 2020 keinen rabiaten Knüppel-Metal, sondern setzen weiterhin auf klassischen Hard Rock mit zeitlosem Pop-Appeal.

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Aber: Tony Clarkins Gitarre röhrt und zerrt, die Drums klingen wuchtig, und selbst die per se weichzeichnenden Keyboards drängeln sich – mit wenigen Ausnahmen – nicht allzu sehr in den Vordergrund. Zudem hat sich die britische Band mit Pink Cream 69-/Unisonic-Bassist Dennis Ward verstärkt, der als bekanntermaßen exzellenter Background-Sänger perfekt mit Catleys Timbre harmoniert. Und so wird beim Genuss von THE SERPENT RINGS manch eine nostalgische Erinnerung an die Magnum-Klassiker ON A STORYTELLER’S NIGHT (1985) oder VIGILANTE (1986) wach. Nicht eben die schlechtesten Referenzen.

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