Kritik zu Mar De Grises DRAINING THE WATERHEART Review

Mar De Grises DRAINING THE WATERHEART Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Im Weinbau hat Chile schon lange Erfahrung und wird auch in „Weinkenner-Europa“ von vielen geschätzt. Im Metal-Sektor – insbesondere in der Doom-Szene – stecken die Südamerikaner noch in den Kinderschuhen. Dabei haben gerade Mar De Grises ihren Underground-Status zu Unrecht: Schon mit THE TATTERDEMALION EXPRESS konnten sie Insider überzeugen – man denke nur an den grandiosen Auftritt beim Doom Shall Rise-Festival.

Vier Jahre hat es gedauert, bis ihr neustes Erzeugnis namens DRAINING THE WATERHEART heranreifte. Oft gehört – in diesem Fall zutreffend: Das Warten hat sich gelohnt. War die 2004er-Auslese noch etwas grob im Abgang, überzeugt der neue Jahrgang mit vollem Bouquet. Obwohl man sich nach wie vor an den europäischen Größen orientiert, hat es die Band geschafft, ihre Musik in Bahnen zu lenken, die jedem Death Doom-Fan gefallen sollten. Besonders auffallend erscheinen die ruhigen, fast Ambient-artigen Passagen.

Der Mut zu überraschenden Wendungen steht Mar De Grises gut zu Gesicht. Dabei übertreiben sie ihre musikalischen Eskapaden nicht und verlieren sich auch nicht in gezwungener Innovation. So bleibt die Platte stets aufregend und bedient sich nach wie vor der gängigen Stilmittel des Death Doom.

CHRISTIAN HECTOR

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER August-Ausgabe!)


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mar De Grises STREAMS INWARDS Review

Marduk WORMWOOD Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

As I Lay Dying: Nick Hipa erklärt seinen Abgang

Laut Nick Hipa gebe es die Basis, auf der As I Lay Dying 2018 reformiert wurden, nicht mehr. Zudem sei er Umgang mit den Fans oberflächlich.

Cannibal Corpse: Fans in Ekstase bei gewaltigem Circle Pit in chilenischer Arena

Dass sich die Metal-Fans in Südamerika stets in einen Rausch feiern, durften nun auch Cannibal Corpse erfahren.

Guns N’ Roses sollen Izzy Stradlin fünfstelligen Betrag pro Show angeboten haben

Ein Insider will wissen, wieviel Izzy Stradlin für ein Guns N’ Roses-Konzert hätte bekommen sollen.

teilen
twittern
mailen
teilen
Slipknot: Die wichtigsten Stationen ihrer Karriere im Überblick

Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 in Des Moines, Iowa, erlebten Slipknot in ihrer über 20-jährigen Karriere viele Hochs und Tiefs. Wir haben die wichtigsten Stationen der Band für euch anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung des sechsten Studioalbums WE ARE NOT YOUR KIND hier für euch zusammengefasst. Ihr wollt wissen, wann das erste Demo erschien, zu welchem Zeitpunkt Corey Taylor zur Band stieß und welches Album zu welchem Zeitpunkt in den Läden lag? Kein Problem! Lest euch unten durch unsere Timeline und erfahrt spannende Fakten und interessante Anekdoten über die prägendste Masken-Band der modernen Metal-Geschichte! Slipknot: Wichtige Stationen ihrer Karriere 1995…
Weiterlesen
Zur Startseite