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Megaherz Zombieland

Rock, Napalm/Universal 12 Songs / 24.10.2014

3.0/ 7
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Hurra, ­Unheilig haben zum Düster-Rock zurückgefunden. Ach, das sind ­Megaherz? Warum nur? Die Vorreiter der Neuen Deutschen Härte (die Älteren erinnern sich) schippern jetzt in seichteren Gewässern. Nur gefühlt drei Jahre zu spät, denn die Fans von Goth-Popper Graf Grusel sind längst im Schlager angekommen.

Bereits der Opener ‘Zombieland’ traut sich kaum, den Gitarren mal richtig Druck zu geben. Dafür glänzen Paarreime. Toll. Das nachfolgende ‘Himmelsstürmer’ zitiert zum Glück nur in der Strophe den Grafen. Mit ‘Für immer’ folgt endlich was fürs Herz: die Blick-zurück-Ballade in bester Unheilig-Manier. Aber es sei gesagt: Das ist handwerklich alles andere als schlecht – die Songs greifen sofort und werden Fans sicher gefallen. Nur klingt das alles so ausgelutscht: ‘Lieblingsfeind’ beginnt mit „Wir sind wie Nitro und Glycerin“ – really? Im Jahr 2014? ‘Schwarzer Engel’? Szene-Hit? Welche Szene?

Mit ‘Gegen den Wind’ versteckt sich der Hit im letzten Drittel. Leider ist der Song nicht neu und Fans spätestens seit der Single-Auskopplung vom vergangenen Jahr bekannt – und leider ist der Sound genauso komprimiert wie beim Rest. Daher bleibt zu sagen: ZOMBIELAND wird allen gefallen, die gerne mal Eisbrecher, Rammstein und viel zu viel Unheilig hören.


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