Toggle menu

Metal Hammer

Search

Merry UNDER WORLD Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Merry bedeutet im Deutschen glücklich und vergnügt. Und der Name ist Programm. Diese beiden Adjektive beschreiben UNDER-WORLD, das sechste Studioalbum der Japaner Merry, sehr gut. Schon das rhythmische und etwas an Noise erinnernde Intro ‘GI-GO’ weckt die Nackenmuskeln und veranlasst zum unaufhörlichen Mitwippen. Und so geht es weiter. Die Mischung aus Melodie und Härte ist gut gewählt und geht direkt ins Ohr.

Dabei beweisen die Musiker viel Kreativität, denn das Album hat viele Richtungen zu bieten – von ein bisschen Hardcore, über handfesten Rock bis hin zu etwas Western. Viele Songs erinnern von ihren Melodien her außerdem ein wenig an Chansons aus den 20er Jahren. Zusätzlich sind die Gitarren gerne mal schön schräg, was einen sehr harmonischen Kontrast zum oft recht gefühlvollen Gesang bietet. Man kann einfach alles finden: Wut, Aggression, Trauer, Verlangen, Sehnsucht und vor allem Spaß.

Erwähnenswert ist auch die Aufmachung der CD, dessen Booklet viele schöne Zeichnungen, Fotos und Fotomontagen enthält. UNDER-WORLD bietet vielleicht nichts völlig Neues und noch nie Gehörtes, aber die Mischung macht es in diesem Fall eben.

Simone Bösch


ÄHNLICHE KRITIKEN

Girugämesh :: Crazy Crazy Crazy

S-Core :: GUST OF RAGE

Textures SILHOUETTES Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Video: Jedes Instrument vom Star Wars-Titelsong auf 31 Gitarren

Wer braucht schon eine Klarinette oder Oboe, wenn es E-Gitarren gibt? Dieser Gitarrist macht in seiner Version des Star Wars-Titelsongs 31 Instrumente überflüssig!

Mustaine: Bands haben das Gefühl für die Melodie verloren

Aggressivität statt Melodie im Songwriting? Nicht mit Megadeth-Frontmann Dave Mustaine!

The Blackout Argument

The Blackout Argument haben mit DETENTION ein neues Album am Start, das zwischen Hardcore, Metal und Melodie gut kracht. Das neue Video 'Satisfying Angst' gibt es jetzt exklusiv bei uns.

teilen
twittern
mailen
teilen
14 kuriose Fakten rund um Iron Maiden, Judas Priest, Lemmy und viele mehr

Neben dem üblichen Geschehen, das öffentlich breitgetreten und nahezu überall verbreitet wird, gibt es auch die kleinen Geschichten, die teilweise Großes bewirk(t)en. Idolator, nicht zwingend als Fachblatt für Metal und/oder Rock bekannt, hat eine Auswahl aus dem "Kuriositätenkabinett" zusammengestellt, die wir euch natürlich auch gerne präsentieren: 1. Ian Gillan von Deep Purple war der originale Jesus in ‘Jesus Christ Superstar’ Der englische Sänger und Songwriter, der seit 1969 mit Unterbrechungen bei Deep Purple am Mikro steht, ist seit Mitte der Sechziger Jahre musikalisch unterwegs, was ihm 1970 für die Albumaufnahmen von Andrew Lloyd Webbers ‘Jesus Christ Superstar’ die Hauptrolle einbrachte.…
Weiterlesen
Zur Startseite