Toggle menu

Metal Hammer

Search

Mister Misery A BRIGHTER SIDE OF DEATH

Modern Metal, Arising Empire/Edel (12 Songs / VÖ: 23.4.)

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Moderner Horror Metal – so definieren die vier Schweden ihren Stil, den sie der Öffentlichkeit erstmals auf dem Debüt UNALIVE im Jahr 2019 vorstellten. Im Vergleich zum Erstling haben Mister Misery die grundlegenden Elemente beibehalten, aber produktionstechnisch einige Muskeln obendrauf gepackt. Das Material klingt fetter und betont den großen Willen, Massenkompatibilität zu erreichen. Fast schon zu sehr: Der gebotene Mix aus Bullet For My Valentine-Charme, Linkin Park-Hack-Riffs und leichter Goten-Melancholie unterhält eine Weile, wirkt aber im Nachgang auch ziemlich bemüht. Speziell wenn die Keyboards beginnen, wild zu orgeln, wackelt das gesamte Gebilde unter dem epischen Gewicht.

🛒  A BRIGHTER SIDE OF DEATH bei Amazon

Das raubt manchen Liedern, die durchaus schlau konzipiert sind, einiges an Kraft. Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen. Was man Mister Misery lassen muss: Sie wissen genau, was sie wollen, und wissen ihre Stilmittel auch wirkungsvoll einzusetzen. Ob sich damit der US-amerikanische Markt knacken lässt (nichts anderes kann dieser Ansatz im Sinn haben), ist aber wieder eine ganz andere Frage.

***

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
mailen
teilen
Richie Faulkner verteidigt Bands ohne originales Line-up

Sind Judas Priest überhaupt noch die wahren Judas Priest, wenn mit Bassist Ian Hill und Sänger Rob Halford nur noch zwei Mitglieder des klassischen Line-ups übrig sind? In der Karriere einer Band gibt es selbstverständlich Mitgliederwechsel. Kaum eine Musikgruppe schafft es, über Jahrzehnte dasselbe Line-up beizubehalten. Motivationsfrage Judas Priest-Gitarrist Richie Faulkner erklärt im Interview mit Metal Forever Music Defenders Of Metal seinen nüchternen Blick auf die Diskussion. Nachdem der Interviewer das Beispiel Rush aufführt, die neuerdings mit Schlagzeugerin Anika Nilles unterwegs sind, nachdem Neil Peart 2020 verstorben war, sagt Faulkner: "Ich finde, solange die Jungs sollten das machen, solange sie…
Weiterlesen
Zur Startseite