Kritik zu Moss TOMBS OF THE BLIND DRUGGED Review

Moss TOMBS OF THE BLIND DRUGGED Review

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Mit ihrer Herangehensweise an Doom stehen die Briten Moss zurzeit ziemlich allein auf weiter Flur: Wohliges Suhlen in angenehm wummernden Molltönen à la Sunn O))) ist ihnen ebenso ein Gräuel wie Staubwischen im Black Sabbath-Archiv.

Moss ist primitiv, böse, pure Heaviness in Zeitlupe – nur dass die Heaviness eher aus Godflesh-Alben extrahiert und die Langsamkeit irgendwelchen interessanten Drogen geschuldet scheint. TOMBS OF THE BLIND DRUGGED enthält zwar ebenso viele Songs wie ihr grandioses SUB TEMPLUM-Dröhnfest, gilt aber als EP.

Und zeigt damit Schwäche: 35:31 Minuten ‘Devils From The Outer Dark’ waren das nihilistische Nirwana, während die drei Zehnminüter auf diesem Teil ein wenig… sagen wir mal: kompromissbehaftet wirken.

Aber alleine die Tatsache, dass sie es zum Abschluss fertigbringen, den Crust-Klopfer ‘Maimed And Slaughtered’ von Discharge auf mehr als das Fünffache seiner Originallänge auszuwalzen (und dabei extrem zu entstellen), zeigt, wie weit draußen im Abgrund des zeitgemäßen Doom die Jungs hängen.

Robert Müller

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der September-Ausgabe des METAL HAMMER.


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