Toggle menu

Metal Hammer

Search

Necrophobic DEATH TO ALL Review

teilen
mailen
teilen
von

Bei Necrophobic ticken die Uhren etwas langsamer. Nicht nur, dass sie sich für ihre Alben immer reichlich Zeit lassen, die schwedischen Black-Deather sind auch konsequent in den frühen Neunzigern stehen geblieben, als sie zusammen mit Dark Funeral, Lord Belial und Dissection diese spezielle Spielart des Bösen mit ihren teuflisch melodischen Riffs auf den Weg brachten.

DEATH TO ALL knüpft nahtlos an den 2006er-Vorgänger HRIMTHURSUM an, das gegenüber ihren alten Alben deutlich gesteigerte Tempo haben sie also beibehalten. Dazu schütteln sie wie selbstverständlich ein cooles Riff nach dem anderen aus dem Ärmel, bestechen mit meisterhaft konzipierten, episch eleganten Songs. Bestes Beispiel: ‘Revelation 666’, das sich in knapp viereinhalb Minuten zu einem Nackenbrecher par excellence auftürmt, dann wie auf Fingerschnippen stoppt und sich in einen mehr als zweiminütigen, ruhigen instrumentalen Ausklang ergießt.

Großes Kino – wie auch der finale, monströse Titel-Song. Dazwischen hocken dann immer wieder „Hau drauf und Schluss“-Kracher wie ‘La Santisima Muerte’. Kein Thema: Unanimateds Reunion-CD IN THE LIGHT OF DARKNESS war klasse, aber das hier ist bisher der Pflichtkauf des Jahres für Freunde der alten schwedischen Schule.

Robert Müller

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juli-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Revel In Flesh :: EMISSARY OF ALL PLAGUES


ÄHNLICHE ARTIKEL

Kam Lee (Massacre): Slayer haben den Death Metal erfunden

Für Kam Lee liegt der Ursprung des Death Metal in der Musik von Slayer — genauer gesagt: In einem ganz bestimmten Element.

Dimmu Borgir & Behemoth: Co-Headliner-Tour im Herbst 2026

"Im Bunde mit Satan" machen sich Dimmu Borgir, Behemoth und Dark Funeral nächsten Herbst auf unheilige Konzertreise.

The Voice Of Germany: Death Metal-Sängerin im Halbfinale

Lisa Asante lässt es bei ‘The Voice Of Germany’ weiter krachen: Dank ‘The Emptiness Machine’ (Linkin Park) steht sie im Halbfinale.

teilen
mailen
teilen
Kam Lee (Massacre): Slayer haben den Death Metal erfunden

Gemeinhin gilt SEVEN CHURCHES (1985) von Possessed als Startpunkt für die Entstehung des Death Metal. Massacre-Sänger und Ex-Death-Schlagzeuger Kam Lee hat dazu offenbar eine andere Meinung. Laut ihm stammen die Grundzüge des Genres aus der Feder von Slayer wie er im Beyond The Massacre-Podcast erklärte. Zurück zu den Wurzeln „Ich habe kürzlich ein Interview mit Alex Webster von Cannibal Corpse gesehen, in dem er sagte, dass der gesamte frühe Death Metal aus dem Umfeld von Slayer stammt. Und das stimmt — absolut. Wer das leugnet, ist ein absolutes Arschloch. Es ist die Wahrheit“, betonte Lee. „Slayer sind Slayer, weil es…
Weiterlesen
Zur Startseite