Kritik zu Necrowretch Putrid Death Sorcery

Necrowretch Putrid Death Sorcery

Death Metal, Century Media/EMI 11 Songs / 35:46 Min.

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Es gibt zurzeit kaum ein undankbareres Thema als Retro-Death Metal, weil bei aller berechtigten Nostalgie die Innovation so völlig außen vor steht. Immerhin: Das französische Duo Necrowretch frönt auf seinem Debütalbum PUTRID DEATH SORCERY nicht komplett dem Vorhersagbaren, sondern mischt auch einige ungewöhnliche, wenn auch nicht wirklich neue Elemente unter. Sie erinnern mich ziemlich stark an die Schweden Merciless, sprich: Thrashiger Elchtod mit recht schwarzmetallisch geschrienen Vocals steht auf dem Programm.

„Merci-wer?“, werdet ihr vielleicht fragen. Diese Kollegen waren damals zwischen Nihilist, Entombed, Grave und Co. eher leftfield, dürfen deswegen heute Kult sein – mal sehen, ob das Necrowretch auch gelingt. Bis dahin bleibt ein unterhaltsames Album mit einigen Fast-Hits (‘Purifying Torment’, ‘Impious Plague In Catacombs’), das aber zu oft beim Impaled Nazarene-Test (alle Songs klingen beim Anspielen gleich) punktet, ohne danach alles in Schutt und Asche zu legen.


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