Nightmare ENCRYPTED

Heavy Metal, AFM/Soulfood (10 Songs / VÖ: 7.6.)

4/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Nightmare hatten in letzter Zeit nicht viel Glück, was die Gesangsposition betrifft. Die mittlerweile stets weiblich besetzte Stelle wechselte quasi mit jedem Album; mit Neuzugang Barbara Mogore gibt man sich nun aber zukunftssicher. Warum auch nicht? Die Dame liefert der schon seit den Achtzigern agierenden französischen Kapelle genau das, was sie in den vergangenen Jahren gebraucht hat: mehr Varianz. Denn seit dem Bandcomeback im Jahr 1999 versuchten Nightmare vermehrt, sich extremen Metal-­Varianten zu widmen – und mit Barbara haben sie damit nun die perfekte Sängerin gefunden. Sie kann nämlich growlen. Und das macht sich richtig gut zwischen den ausladenden Power Metal-Riffs und sonst mehr in Richtung metallisches Altertum appellierenden Tracks. Aber speziell die härteren Akzente liegen der Platte am meisten. ­Bestes Beispiel: der Titel-Track.

🛒  ENCRYPTED bei Amazon

Dieser arbeitet hauptsächlich mit Barbaras klaren Vocals – die sie auch hervorragend beherrscht. In Kombination mit der modernen, etwas überkandidelten Produktion rutscht der Song aber zu arg in eine austauschbare Melodic Metal-Richtung ab. Wenn Sängerin und Band zum Ende raus richtig Dampf geben, wobei auch primär das Schlagezeug ziemlich abliefert, macht der Song Bock und bleibt hängen. Vielleicht muss sich das neue Line-up noch eingrooven, aber die Richtung stimmt immerhin schon mal.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
twittern
mailen
teilen
Die Metal-Alben der Woche vom 07.06. mit Evergrey, Apocalyptica, Saltatio Mortis u.a.

Evergrey Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zu THEORIES OF EMPTINESS Die Großmeister der Melancholie schlagen erneut zu. Wenn Tom Englund seine einzigartige Stimme erklingen lässt, ist Gänsehaut bis Meppen angesagt. So auch bei THEORIES OF EMPTINESS, das bereits mit seinem Opener ‘Falling From The Sun’ oder der Hymne ‘Ghost Of My Hero’ für traurig-schöne Glücksgefühle sorgt. Nach zwei etwas schwächeren Alben sind die Schweden wieder auf Kurs und glänzen zudem mit einem schicken Cover. Marc Halupczok (5,5 Punkte) Es ist immer wieder erstaunlich, wie „völkerverbindend“ die Musik von Tom S. Englund & Co. ist. Obwohl eigentlich dem Subgenre Prog Metal zuzuordnen,…
Weiterlesen
Zur Startseite