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Panzerfaust THE SUNS OF PERDITION – CHAPTER I: WAR, HORRID WAR

Black Metal, Eisenwald/Soulfood (5 Songs / VÖ: 14.6.)

5.5/ 7
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Alle, die sich lamentierend und resthaarraufend fragen, was zum Teufel eigentlich aus Black Metal geworden ist, sollten sich schleunigst THE SUNS OF PERDITION – CHAPTER I: WAR, HORRID WAR der kanadischen Extremisten Panzerfaust verschreiben. Der rigorose Klang der Band vereinigt all das, was Black Metal einst ausmachte: Dunkel­heit, Hass, kompro­misslose Monotonie, geisterhafte Melodie und ein unange­nehmes Grund­gefühl, das sich wie Gestank bis in den letzten Winkel des Raums ausbreitet. Für diesen ersten Teil einer angestrebten Tetralogie entwerfen Panzerfaust einen sehr einnehmenden, basslastigen Sound, der Schöngeister das Fürchten lehren wird und mit dem gurgelnden, evokativen Gesang sowie verstörenden ruhigen Stellen auch versierten Konsumenten der schwarzen Zunft durchaus etwas abverlangt.

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Mit unmissverständlichen Song-Titeln wie ‘Stalingrab, Massengrab’ oder den Sirenen- und Flieger-Samples schlagen Panzerfaust zwar durchaus in die gleiche Kerbe wie die ungesund kriegstreibe­rischen Marduk, schaffen es aber, totalitäre Allmachtsfantasien, Stellungs­krieg und Bombenhagel als das zu vertonen, was sie wirklich sind: Entsetzliche, unmenschliche und grau­same Abgründe, die tiefe Narben in Körper und Seele hinterlassen. Bauen Panzerfaust in den folgenden Teilen die im Finale ‘The Me Of No Man’s Land’ erreichte Balance zwischen verlorener Melodik, lodernder Härte und dräuendem Pessimismus aus, könnte hier etwas richtig Großes entstehen.

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