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Exklusives Powerwolf-Album nur in METAL HAMMER 07/2021

Parasite Inc. Time Tears Down

Death Metal, Good Damn/NMD 13 Songs / VÖ: 19.7.

6.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Wenn im modernen, melodischen Death Metal eine junge, deutsche Band es schafft, von sich Reden zu machen, dann muss auch etwas dahinterstecken. Nach dem gleichnamigen Demodebüt (2010) erscheint nun das erste „richtige“ Werk – und was soll man sagen? Alle Achtung! Was das Quartett aus dem baden-württembergischen Aalen auffährt, ist bereits jetzt hohe Schule. In Sachen Debütexzellenz kommen Reminiszenzen an die Münsteraner Neaera auf, die allerdings noch härter zur Sache gehen.

Als das dickste Pfund von Parasite Inc. kann man ganz klar das Songwriting ausmachen. Stücke wie ‘End Of Illusions’, ‘Unmeant Outcasts’ oder ‘Function Or Perish’ (um mal drei verschieden klingende Nummern zu nennen) sind einfach Hits. Des Weiteren nötigen zwei Dinge maximalen Respekt ab: TIME TEARS DOWN wurde von der Band selbst produziert. Um das Ergebnis noch entsprechend zu veredeln, hat man sichtlich auch keine Kosten und Mühen gescheut, einen der ganz großen Namen für den Endschliff zu engagieren: Gemastert wurde dieses Album nämlich von keinem Geringeren als Jens Bogren (unter anderem Amon Amarth, Kreator, Opeth).

Halten wir fest: Gutes Songwriting, starke Songs, guter Sound, und durch die maßgeblich vorherrschende Eingängigkeit der Stücke erreicht TIME TEARS DOWN einen sehr hohen Hörspaßfaktor. Wer also modernen, melodischen Death Metal goutiert und schon länger auf ein Album wartet, das mit einer versierten Melange aus In Flames, Children Of Bodom, Neaera, Soilwork und etwas klassischem Metal (unter anderem Thrash-Anleihen) aufwartet, muss hier einchecken.


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