Kritik zu Pendragon PURE Review

Pendragon PURE Review

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Schon über 30 Jahre sind die Herren mit dem etwas altbackenen Namen im Geschäft. Umso beachtlicher, wie angenehm frisch und aktuell ihre neue Platte klingt. Wobei “neu” nur bedingt stimmt – PURE ist genau genommen bereits seit Herbst 2008 anlässlich des runden Jubiläums von Pendragon als Special Edition auf dem Markt und erscheint erst jetzt als normale Einzel-CD im Jewel Case. Das aber nur am Rande.

Weniger nebensächlich ist, dass “Pure” auch genausogut aus der Feder von Porcupine Tree stammen könnte, so sehr erinnern viele Passagen und Umsetzungen an Steve Wilson und Co: die gedoppelten, ruhigen Gesangsstränge in bspw. “Indigo” und “Eraserhead”, die pink-floyd-esken Gitarrensoli zu “It’s Only Me”, die aufbrandenen Metal-Wellen in “Comatose I – View From The Seashores” und “The Freak Show”. Dazwischen ergehen sich Pendragon in allerhand schmückendem Beiwerk – seien es nun spacig-verzerrte Samples, orientalische Frauenstimmen oder auch Hundegebell.

Fans der ersten Stunde wird der beherzte Schritt in verstärkt modern geprägte Breiten eventuell verstören, vielleicht sogar verletzen. Offene Gemüter erfreuen sich hingegen an den tollen Melodien und Sound-Landschaften, die die Briten kredenzen.

Kathy Schütte


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