Per Wiberg HEAD WITHOUT EYES

Art Rock, Despotz/Cargo (6 Songs / VÖ: 10.5.)

4.5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Nicht verwandt und damit auch nicht wirklich zu verwechseln mit einem gewissen Willi Wiberg, Star der gleich­namigen schwedischen Kinder­buch­reihe aus den Siebzigern, handelt es sich hierbei selbstredend um das Solodebüt des sympathi­schen Spiritual Beggars- und ehema­ligen Opeth-Keyboarders. Abzüglich des Schlag­zeugspiels präsentiert sich Wiberg hierauf als kompetenter Multi­instrumentalist und passabler Sänger, der seine erste eigene musikalische Spielwiese für einen stilistisch breit angelegten Genre-Park nutzt, welcher von Space Rock, Proto-Industrial über Achtziger-Art Rock bis New Wave reicht und sich damit angenehm eigenständig von den Sound-Erwartungen löst, die seine Stamm-Bands implizieren.

🛒  HEAD WITHOUT EYES bei Amazon

Wer von Wiberg diesen Monat übrigens noch nicht genug bekommen haben sollte (oder mit seiner alternativen Rock-Ader vielleicht weniger anfangen kann), dem sei an dieser Stelle auch der Projekt­zusammen­schluss King Hobo mit Kamchatka-Kollege Thomas Juneor Andersson an Gitarre und Gesang sowie Clutchs Jean-Paul Gaster an den Drums empfohlen. Deren aktuelles Album MAUGA gestaltet sich stilistisch konventio­neller, ist Welten näher am Classic- und Blues Rock und damit auch eingängiger und genauso hörenswert wie HEAD WITHOUT EYES.

teilen
twittern
mailen
teilen
Black Metal spiegelt unsere Gesellschaft, finden Gaerea

Während eines kürzlich geführten Interviews mit Metal Injection erörterte das portugiesische Black Metal-Quintett Gaerea die Entwicklungen des wohl düstersten aller Metal-Subgenres – moderner Black Metal wäre „ein Spiegel unserer heutigen Gesellschaft“. Das aktuelle Album der Band, MIRAGE (2022), gewährleistet Einblicke in den Alltag, den „gewöhnliche Leute“ in einer zunehmend von Missständen geplagten Welt erfahren. Ein Thema, das in schwarzmetallischen Gefilden vermehrt an Popularität gewinnt. So erwähnten Gaerea, dass sich Kunstschaffende im Rahmen dieser Gattung nun häufig von den ursprünglich gängigen antichristlichen Texten distanzieren, sich stattdessen allerdings zunehmend dem Leid des alltäglichen Lebens widmen. Gaerea merkten zwar an, dass der musikalische Einfluss…
Weiterlesen
Zur Startseite