Kritik zu Pitpony Greetings, Changeling!

Pitpony Greetings, Changeling!

Rock, Finest Noise/Radar 12 Songs / 46:05 Min. / 16.09.2011

5.0/ 7
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Foto: Finest Noise/Radar

Laut, leise, schweißtreibend und entspannt: Das scheint ein bisschen das Motto der Berliner Pitpony zu sein. Denn ihr erstes komplettes Studioalbum ist ein Auf und Ab, es schwappt in emotionalen Wogen auf dich zu. Dabei verketten Pitpony althergebrachte Grunge-Riffstrukturen (‘Hit And Run’) mit leichtfüßigen Indie-Momenten (‘In Disguise Pt. 1’) und zeitgemäßem Rock (‘A Thought For Sore Minds’). Pitpony sind eine Art Trojanisches Pferd, in dem Nirvana, Afghan Whigs, Mudhoney und Jane’s Addiction darauf warten, die Festung zu erstürmen. Man hört sofort, womit Pitpony aufgewachsen sind. Dementsprechend unbeschwert rocken sie sich seit gut vier Jahren durch die deutsche Underground-Szene, vornehmlich im Berliner Club-Umfeld. Und im Indie Rock-Dschungel der Hauptstadt haben sie sich zu einem kleinen Geheimtipp entwickelt. Deshalb tut euch einen Gefallen: Schaut euch diese Band erst live an. Denn auf der Bühne sind die Berliner in ihrem Element und um einiges besser als aus der Konserve. Die Energie, die die Drei live aufbauen, kann man nicht auf eine CD pressen, wenngleich GREETINGS, CHANGELING! schon zeigt, dass die Jungs durchaus die Anlage haben, Hits zu schreiben. Status: beobachten!

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