Toggle menu

Metal Hammer

Search

Puteraeon MOUNTAINS OF MADNESS

Death Metal, Emanzipation/SPV (9 Songs / VÖ: 30.5.) 

5.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Wenn eine Band den letzten Album-Song als Vorab-Single auskoppelt, zeugt das entweder von massiver Selbstüberschätzung oder einem wirklich starken Gesamtwerk. Das auf H.P. Lovecrafts gleichnamigem 1936er-Roman basierende MOUNTAINS OF MADNESS fällt in letztere Kategorie, denn Puteraeon haben mit ‘I Am The Darkness’ nicht zu viel versprochen. Im Wesentlichen, weil die Schweden ihren Old School-Death Metal nach 17-jährigem Bestehen noch frisch verpacken: Zu HM-2-Riffs, Uffta-Attacken, Blastbeats und (Entombed-)Grooves ­(‘Watchers At The Abyss’) servieren sie thrashige (Slayer-)Salven (‘The Land Of Cold Eternal Winter’), grindige (Napalm Death-)Ausbrüche (‘Horror On The ­Antarctic Plateau’) oder rabenschwarze (Moonspell-)Referenzen (‘The Nameless City’).

🛒  MOUNTAINS OF MADNESS bei Amazon

Neben Jonas Lindbloods charakteristischem Keifstil und beschwörenden Klargesangakzenten sind es vor allem die Lead-Gitarren, die Puteraeon aus der Masse herausheben: Tief in der Ursuppe von Black Sabbath (‘The Rise Of The Shoggoths’) verwurzelt, transportieren die Sechssaiter das kosmische Grauen der Buchvorlage eindringlich. Da stören auch eher unauffällige Stücke wie
‘Gods Of Unhallowed Space’, dessen Klavier­einleitung wahlweise an Bill Murrays „Das hassen sie!“-Szene in ­‘Ghostbusters’ oder John Carpenter erinnert, nicht allzu sehr.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Mastodon: Neues Album ist im Kasten

Mastodon haben bekanntlich schon seit einiger Zeit an einer neuen Platte geschraubt. Wie Schlagzeuger und Sänger Brann Dailor im Gespräch bei Blabbermouth ausplaudert, ist das mittlerweile neunte Studioalbum der Prog-Sludge-Metaller fertig. Es wird die erste Scheibe ohne Gitarrist Brent Hinds sein, von dem sich die Gruppe im März 2025 getrennt hatte und der im August 2025 bei einem Motorradunfall ums Leben kam. An seiner statt wirkt nun Nick Johnston mit. Trauerarbeit "Wir sind sehr begeistert davon", befindet Dailor. "Es war schwer, dieses Album zu machen, da es eine sehr emotionale Zeit für uns war. Ich habe meine Mutter verloren, wir…
Weiterlesen
Zur Startseite